Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten
Portionen: für 2-3 Personen (ca. 8 Stück)
Schwierigkeitsgrad: einfach
Hericium, auch als Löwenmähne bekannt, hat eine so feinfaserige Textur, dass es sich hervorragend als Basis für kleine gebratene Küchlein eignet – daher der Name "Crab Cakes", ganz ohne Meeresfrüchte. Mit einem frischen Zitronen-Kräuter-Dip ein tolles Fingerfood für Gäste.
Zutatenliste
Für die Küchlein:
250g Hericium (Lion's Mane)
1 Ei
50g Semmelbrösel
2 Frühlingszwiebeln
1 EL Mayonnaise
1 TL Senf
etwas Zitronenschale
Salz und Pfeffer
Öl zum Braten
Für den Dip:
100g Joghurt oder Sauerrahm
Saft von ½ Zitrone
frische Kräuter (Dill, Petersilie)
Salz und Pfeffer
Zubereitung
Das Hericium putzen, klein zupfen und in einer Pfanne ohne Öl kurz anrösten, bis die Feuchtigkeit verdampft ist.
Mit Ei, Semmelbröseln, Frühlingszwiebeln, Mayonnaise, Senf und Zitronenschale vermengen und zu kleinen Küchlein formen.
In heißem Öl von beiden Seiten goldbraun braten.
Für den Dip Joghurt mit Zitronensaft und gehackten Kräutern verrühren und würzen.
Guten Appetit!
Unser Tipp:
Das Hericium vor dem Formen wirklich gut trocken anrösten – so halten die Küchlein beim Braten besser zusammen.
Gut zu wissen
Der botanische Name Hericium erinaceus bedeutet so viel wie „Igelstachelbart" – und tatsächlich erinnert die zottelige, weiße Fruchtform mit ihren herabhängenden Stacheln kaum an einen klassischen Pilz. International ist er vor allem als „Lion's Mane" (Löwenmähne) bekannt. In freier Natur wächst er selten an alten Laubbäumen und steht in Deutschland unter Naturschutz – wer ihn genießen möchte, ist daher auf Zuchtware angewiesen. Genau diese faserige, fast fleischige Struktur ist es auch, die ihn so gut für Küchlein wie diese „Crab Cakes" eignet: Beim Anbraten zerfällt das Fasergefüge in feine Stränge, die entfernt an Krebsfleisch erinnern. In Teilen Asiens gehört er seit Langem zur vegetarischen Festtagsküche. Wie du Hericium selbst züchten kannst, zeigt der Hericium-Ratgeber.