Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten
Portionen: für 4 Personen
Schwierigkeitsgrad: einfach
Herbstlich, würzig und einfach lecker: Diese cremige Kürbissuppe bekommt durch angebratene Shiitake eine aromatische Umami-Note. Ob als Vorspeise oder Hauptgericht – dieses Rezept passt perfekt in die kältere Jahreszeit.
Zutatenliste
1 Hokkaido-Kürbis
1 Karotte
1 Schalotte
½–¾ l Gemüsebrühe
1 Prise Zucker
Salz, Pfeffer
300–400 g frische Shiitake
Öl zum Anbraten
Optional:
etwas frischer Ingwer, Chili, Rosmarin
Sahne oder Crème fraîche
Zubereitung
Den Kürbis schälen, entkernen und grob würfeln. Karotte und Schalotte ebenfalls schälen und grob zerkleinern.
Alles zusammen mit der Gemüsebrühe in einen Topf geben, optional klein geschnittenen Ingwer hinzufügen und etwa 20–30 Minuten weich kochen.
Anschließend fein pürieren und mit Salz, Pfeffer, Zucker, Chili und Rosmarin abschmecken.
In der Zwischenzeit die Shiitake putzen und in Scheiben schneiden.
In etwas Öl 5–10 Minuten goldbraun anbraten, zum Schluss mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Suppe in Schalen füllen und die heißen Pilze darauf verteilen.
Unser Tipp:
Noch cremiger wird die Suppe mit einem Schuss Sahne oder Crème fraîche. Frischer Koriander oder ein paar Tropfen Kürbiskernöl runden das Gericht besonders fein ab.
Wusstest du…?
Wusstest du, dass der Shiitake in Ostasien seit über 1.000 Jahren gezielt auf Baumstämmen kultiviert wird und damit zu den ältesten Kulturpilzen der Welt zählt? Sein Name setzt sich aus den japanischen Wörtern für den Shii-Baum, eine Kastanienart, und take (Pilz) zusammen, da er ursprünglich vor allem auf dessen Stämmen wuchs. Getrocknet entwickelt er ein noch intensiveres, würziges Aroma als frisch – deshalb lohnt es sich, ihn vor der Verwendung kurz einzuweichen oder anzubraten. Mehr über den Shiitake erfährst du in unserem Shiitake-Ratgeber.