Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten
Portionen: für 2 Personen
Schwierigkeitsgrad: mittel
Bekannt ist die Parmigiana sonst mit Aubergine – mit Parasol wird daraus ein herzhaftes Pilzgericht: panierte Hüte, geschichtet mit Tomatensauce, Mozzarella und Parmesan und im Ofen überbacken, bis alles goldbraun blubbert.
Zutatenliste
4 große Parasol-Hüte (siehe Hinweis unten)
2 Eier
100g Mehl
150g Semmelbrösel
400g passierte Tomaten
1 Knoblauchzehe
200g Mozzarella
50g Parmesan
Olivenöl
Basilikum
Salz und Pfeffer
Zubereitung
Für die Tomatensauce Knoblauch fein hacken und in Olivenöl kurz anschwitzen, passierte Tomaten dazugeben und 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Basilikum abschmecken.
Die Parasol-Hüte putzen, trocken tupfen und würzen. Nacheinander in Mehl, verquirltem Ei und Semmelbröseln wenden, dann in Olivenöl von beiden Seiten je 3–4 Minuten goldbraun anbraten.
Die panierten Hüte in eine Auflaufform legen, mit Tomatensauce bedecken und mit Mozzarella-Scheiben und Parmesan belegen. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C (Umluft 180°C) ca. 15 Minuten überbacken, bis der Käse goldbraun und blasig ist.
Guten Appetit!
Unser Tipp:
Frisches Basilikum und ein Stück Baguette dazu machen aus der Parasol Parmigiana ein vollwertiges Gericht.
Gut zu wissen
Der Parasol (Macrolepiota procera), auch Riesenschirmling genannt, ist einer der größten heimischen Speisepilze – sein Hut kann über 20 cm Durchmesser erreichen. Verwendet wird ausschließlich der Hut, der zähe Stiel wird nicht mitgegessen. Wichtig: Parasol muss vor dem Verzehr immer gründlich durchgegart werden, da er roh oder unzureichend gegart unbekömmlich ist. Seine feste Struktur und der milde, nussige Geschmack machen ihn zum idealen Ersatz für Aubergine oder Schnitzelfleisch in überbackenen Gerichten.
Nur sicher bestimmte Pilze verwenden: Der Parasol hat giftige Doppelgänger, darunter kleinere, teils tödlich giftige Schirmlinge. Sammle ihn nur, wenn du ihn zweifelsfrei bestimmen kannst – im Zweifel stehen lassen oder eine Pilzberatungsstelle fragen. Mehr dazu in unserem Beitrag Speisepilze und ihre giftigen Doppelgänger.