Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten
Portionen: für 4 Personen
Schwierigkeitsgrad: mittel bis anspruchsvoll
Ein Wellington ganz in Pilz-Manier: kräftig angebratene Kräuterseitlinge, Spinat und Walnusskerne in knusprigem Blätterteig – das ist der perfekte Festtagsbraten für alle, die auf Fleisch verzichten wollen, ohne auf ein beeindruckendes Hauptgericht zu verzichten.
Zutatenliste
400g Kräuterseitlinge
1 Rolle Blätterteig
150g Blattspinat
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
100g Walnusskerne
1 Ei (zum Bestreichen)
etwas Thymian
Olivenöl, Salz und Pfeffer
Zubereitung
Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl anschwitzen. Die klein geschnittenen Kräuterseitlinge zugeben und kräftig anbraten, bis die austretende Flüssigkeit verdampft ist.
Den Spinat unterheben, bis er zusammenfällt. Mit Thymian, Salz und Pfeffer würzen und abkühlen lassen. Die grob gehackten Walnusskerne untermischen.
Den Blätterteig ausrollen, die Pilzfüllung mittig verteilen, den Teig einschlagen und zu einer Rolle formen.
Mit verquirltem Ei bestreichen und bei 200°C ca. 25–30 Minuten goldbraun backen.
Guten Appetit!
Unser Tipp:
Für ein besonders festliches Ergebnis den Teig vor dem Backen mit einem Messer dekorativ einritzen.
Gut zu wissen
Dass gerade der Kräuterseitling als Fleischersatz für einen Festtagsbraten taugt, liegt an seiner Zellstruktur: Anders als die meisten dünnfleischigen Pilze bildet er einen dicken, kompakten Stiel, der beim scharfen Anbraten Wasser verliert und dadurch eine dichte, fast fasrige Konsistenz bekommt – ein Effekt, den professionelle Küchen gezielt nutzen, um vegetarische Braten zu texturieren. Ursprünglich stammt der Pilz aus dem Mittelmeerraum, wo er wild an den Wurzeln von Disteln wächst. Heute wird er weltweit als Edelpilz kultiviert und liefert dabei hochwertiges pflanzliches Eiweiß sowie B-Vitamine. Wie du Kräuterseitlinge selbst züchten kannst, zeigt der Kräuterseitling-Ratgeber.