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Dübel für die Pilzzucht auf Holz/Stroh

Auf welchem Material möchtest du Pilze züchten?

Bitte auswählen:

 


Pilzzucht auf Holz

Inhaltsübersicht: 

→ Vor dem Anbau gut zu wissen

Welches Holz kann ich verwenden?

→ Der richtige Standort

Kurzanleitung: So legst du deine Pilzkultur an

→ Rund um die Ernte

→ Häufige Fragen & Antworten 

Downloads & Videos


Vor dem Anbau gut zu wissen

Haltbarkeit

Die Pilzdübel können für bis zu 12 Monate im Kühlschrank zwischengelagert werden. Eine kurzfristige Aufbwahrung (maximal 1-2 Monate) ist auch bei Raumtemperatur möglich.

Anlagezeitpunkt

Idealerweise legst du deine Holz-Pilzkultur im Frühling oder im Spätsommer an. Je nach Region sind auch andere Zeitpunkte möglich, solange in den ersten zwei Monaten nach dem Anlegen kein Frost auftritt.

Vermieden werden sollte in der Anfangsphase ebenfalls hochsommerliche Hitze und Trockenheit. Am besten berücksichtigst du das schon vorab und planst den Anlagezeitpunkt entsprechend.

Ausreichende Dübelmenge

Es ist zwingend notwendig, ausreichend Pilzdübel zu verwenden, da es andernfalls zu einem Totalausfall der Pilzkultur kommt. Wir empfehlen für eine Packung mit 20 Dübeln ein Holzstück mit höchstens 30-40 cm Durchmesser und Höhe.

Die Dübelmenge kann nach Belieben erhöht werden, um das Ausfallrisiko zusätzlich zu senken und die Dauer bis zur Ernte zu verkürzen. Ebenso ist es möglich, die Pilzkultur auf einem größeren Holzstück anzulegen, solange die Anzahl der Dübel äquivalent erhöht wird.

Dauer bis zur ersten Ernte

Für die Pilzzucht auf Holz braucht es etwas Geduld. Es dauert nämlich relativ lange, bis sich das Myzel im Holzstamm ausgebreitet hat und bereit für die Fruchtkörperbildung ist. Je nach Witterungsbedingungen und Holzart dauert es daher mindestens 12 bis 24 Monate, bis du mit ersten Ernteerträgen rechnen kannst. 

Deine Geduld belohnt die Pilzkultur mit reichlichem Wachstum und mehrjährigen Erntewellen! 


Welches Holz kann ich verwenden?

Grundsätzlich können verschiedenste Laubhölzer verwendet werden - Nadelholz ist in allen Fällen ungeeignet. Besonders zuverlässig sind die nachfolgend aufgelisteten Sorten.

Bitte wähle die Pilzart aus, die du züchten möchtest: 

Austernpilz
Ahorn Buche Birke Obst Pappel Weide
Enoki
Ahorn Buche Birke Eiche Erle Esche Linde Pappel Ulme Weide
Limonenpilz
Buche Birke Obst Pappel Weide

Das Holz muss zwingend frisch (vor einem bis maximal sechs Monaten gefällt) sein. Die Rinde solte möglichst unbeschädigt sein. Zeigt das Holz an der Schnittfläche bereits sehr tiefe Risse, so ist es zu trocken und muss vorab für 24 Stunden gewässert werden.

Die Pilze wachsen am besten auf dicken Hölzern ab 20-40cm Durchmesser bei einer Länge von 30-40cm. Shiitake bevorzugt dünnes Holz mit ca. 1m Länge und einem Durchmesser von 10-25cm. 


Der richtige Standort

Suche dir einen feuchten, schattigen und möglichst windgeschützten Platz im Garten, idealerweise zum Beispiel unter Laubbäumen oder Büschen. Beachte, dass Temperaturen über +38 °C das Myzel abtöten können.

Die Pilzbrut wächst ab etwa +10 °C, am schnellsten bei rund +25 °C. Nach etwa drei Monaten innerhalb dieses Temperaturbereichs ist die Pilzkultur frostfest. 


So legst du deine Pilzkultur an

Schritt 1

Schritt 1

Bohre mit einem 8-9mm Bohrer seitlich und gleichmäßig verteilt rund um den Stamm für jeden Dübel ein ca. 5cm tiefes Loch. Der Durchmesser der Löcher sollte nicht zu groß gewählt werden, sodass zwischen dem Myzel in den Dübeln und dem Holz guter Kontakt besteht. Wichtig ist, dass die Löcher sauber bleiben. Sägespäne sind dabei aber kein Problem.

Schritt 2

Schritt 2

Stecke nun in jedes Loch einen Dübel. Verschließe die Löcher danach mit Klebeband, Korken, Lehm oder Bienenwachs, damit die Stäbchen nicht herausfallen und vor Verschmutzung geschützt sind. Wenn du Klebeband benutzt, klebe dieses am besten einmal um das Holz herum, damit es sich durch die Witterung nicht direkt wieder löst. Achte dabei aber darauf, genug Platz für die Fruchtkörper unbeklebt zu lassen.

Schritt 3

Schritt 3

Stelle das Holz nun an einem geeigneten Standort im Garten auf und grabe es für eine bessere Entwicklung idealerweise einige Zentimeter in den Boden ein. Wenn du Shiitake züchtest, kannst du das längere Holzstück einfach waagrecht am Boden ablegen. Decke das Holz zum Schutz nun noch mit organischem Material wie Reisig, Stroh, einem Jutesack oder etwas ähnlichem ab.

Schritt 4

Schritt 4

Schon ist die Pilzkultur fertig angelegt.

Schütze sie durch Gießen bei lang anhaltender Trockenheit und vor starker Nässe bei Dauerregen, indem du (nur) für diese Zeit eine Folie überstülpst. Achte schon frühzeitig auf Schutz vor Schnecken, denn sie werden deine Pilze lieben!


Rund um die Ernte

Die Dauer bis zur ersten Ernte hängt stark von der Holzsorte, der Pilzart und vor allem den Witterungsbedingungen ab. Meist liegt sie bei 12-24 Monaten. Fruchtkörper erscheinen nur bei milden Temperaturen und hoher (Luft-)Feuchtigkeit. Die Erntephasen liegen daher typischerweise im Frühjahr und im Herbst. Meist sprießen die Pilze über 3-5 Jahre immer wieder, bis die Nährstoffe im Holz endgültig verbraucht sind.

Bitte vergewissere dich vor dem Verzehr immer, dass es sich tatsächlich um den essbaren Zuchtpilz handelt!


Häufige Fragen & Antworten

Kann ich mehrere Pilzsorten auf einem Holzstück anbauen?
Nein, das ist leider nicht möglich, da verschiedene Pilzarten untereinander konkurrieren. Wenn du mehrere Arten auf einem Substrat ansiedelst, kann sich nur eine von ihnen durchsetzen und tatsächlich Fruchtkörper bilden oder es kommt zum Totalausfall.
Du benötigst daher für jede Pilzart ein separates Holzstück.
Muss ich die Pilzkultur nach dem Anlegen zusätzlich versorgen?
Sobald das Holz mit den Pilzdübeln beimpft ist, beschränkt sich der aktive Aufwand lediglich auf das Schützen vor übermäßiger Trockenheit oder Nässe. Falls notwendig, sollte die Pilzkultur gegossen bzw. mit einer Folie vor Regen geschützt werden. Empfehlenswert ist zudem, die Kultur vor Schnecken zu schützen.
Wie viel und lange kann ich ernten?
Die genaue Erntemenge hängt von mehreren Faktoren ab. Du kannst dich bei dieser Zuchtmethode jedoch auf reichliche Erträge freuen. Ein Richtwert sind insgesamt etwa 20 % des Ursprungsgewichts von dem Holz über einen Zeitraum von etwa 3-5 Jahren. 
Kann ich überprüfen, ob das Anlegen der Pilzkultur funktioniert hat?
Ja, wenn im Bereich der gebohrten Löcher und an der Stirnseite weißliches Pilzgeflecht sichtbar ist, kannst du dir sicher sein, dass der Pilz erfolgreich im Holz angesiedelt ist. Allerdings dauert es auch unter idealen Bedingungen mehrere Wochen bis Monate, bis derartige Veränderungen zu sehen sind.
Es wachsen Pilze, aber nicht die, die ich angebaut habe. Hat der Anbau nicht funktioniert?

Besonders in den ersten Wochen und Monaten, in denen sich das Pilzmyzel noch nicht stark ausgebreitet hat, siedeln sich oft schnell wachsende Fremdpilze an und bilden (oft relativ kleine) Fruchtkörper. Das kann passieren und bedeutet nicht, dass das Beimpfen fehlgeschlagen ist.

Entferne die Fremdpilze, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Der eigentliche Zuchtpilz verdrängt das Fremdmyzel mit zunehmender Ausbreitung in der Regel vollständig.


Downloads & Videos

→ Anleitung als PDF herunterladen   

 

 

 


Pilzzucht auf Stroh

Inhaltsübersicht: 

→ Vor dem Anbau gut zu wissen

Welches Stroh kann ich verwenden?

→ Der richtige Standort

Kurzanleitung: So legst du deine Pilzkultur an

→ Rund um die Ernte

→ Häufige Fragen & Antworten 

Downloads & Videos


Vor dem Anbau gut zu wissen

Haltbarkeit

Die Pilzdübel können für bis zu 12 Monate im Kühlschrank zwischengelagert werden. Eine kurzfristige Aufbwahrung (maximal 1-2 Monate) ist auch bei Raumtemperatur möglich.

Anlagezeitpunkt

Idealerweise legst du deine Holz-Pilzkultur im Frühling oder im Spätsommer an. Je nach Region sind auch andere Zeitpunkte möglich, solange in den ersten zwei Monaten nach dem Anlegen kein Frost auftritt.

Vermieden sollte in der Anfangsphase ebenfalls hochsommerliche Hitze und Trockenheit. Am besten berücksichtigst du das schon vorab und planst den Anlagezeitpunkt entsprechend.

Ausreichende Dübelmenge

Es ist zwingend notwendig, ausreichend Pilzdübel zu verwenden, da es andernfalls zu einem Totalausfall der Pilzkultur kommt. Wir empfehlen für eine Packung mit 20 Dübeln einen Strohballen mit 10 kg Trockengewicht.

Die Dübelmenge kann nach Belieben erhöht werden, um das Ausfallrisiko zusätzlich zu senken und die Dauer bis zur Ernte zu verkürzen. Ebenso ist es möglich, die Pilzkultur auf einem größeren Strohballen anzulegen, solange die Anzahl der Dübel äquivalent erhöht wird.

Dauer bis zur ersten Ernte

Für die Pilzzucht auf Stroh braucht es etwas Geduld. Es dauert etwa 6-16 Wochen je nach Witterungsbedingungen und Pilzart, bis der Strohballen mit Myzel durchwachsen ist.

Erst wenn das der Fall ist und geeignetes Wetter herrscht, können die ersten Pilze erscheinen. Wird deine Pilzkultur zum Beispiel im Frühjahr angelegt, so kann es sein, dass der Strohballen zwar schon im Juni mit Myzel durchwachsen ist, erste Pilze aber erst im Spätherbst wachsen, wenn es wieder kühl und feucht ist. Deine Geduld wird mit reichlichen Ernteerträgen über einen Zeitraum von etwa 12 Monaten belohnt.


Welches Stroh kann ich verwenden?

Du benötigst einen hochdruckgepressten Strohballen mit ca. 10 kg Trockengewicht. Achte darauf, das Stroh von einem Bio-Landbaubetrieb zu beziehen. Wurde das Getreide mit Fungiziden behandelt, lassen sich darauf keine Pilze züchten.

Das Stroh solte außerdem gesund und trocken sein. Das erkennst du an der goldgelben Farbe und an festen, nur schwer zerreißbaren Halmen. Muffiges Stroh soltest du nicht verwenden, da es oft bereits von Schimmelpilzen besiedelt ist. Geeignet sind insbesondere Weizen, Roggen oder Gerste – Hafer ist ungeeignet.


Der richtige Standort

Suche dir einen feuchten, schattigen und möglichst windgeschützten Platz im Garten, idealerweise zum Beispiel unter Laubbäumen oder Büschen. Beachte, dass Temperaturen über +38 °C das Myzel abtöten können.

Die Pilzbrut wächst ab etwa +10 °C, am schnellsten bei rund +25 °C. Nach etwa drei Monaten innerhalb dieses Temperaturbereichs ist die Pilzkultur frostfest. 


So legst du deine Pilzkultur an

Schritt 1

Schritt 1

 Das Stroh muss vor dem Beimpfen gut gewässert werden. Tauche den Ballen dafür etwa zwei Tage komplett in Wasser, zum Beispiel in einer Regentonne oder Schubkarre. Alternativ kannst du ihn über mehrere Tage immer wieder gründlich gießen, bis er ausreichend Feuchtigkeit aufgenommen hat. Warmes Wasser beschleunigt die Wasseraufnahme. Ziehe zur Kontrolle einen Büschel aus dem Inneren und winde es: Bilden sich Wassertropfen, ist es feucht genug.

Schritt 2

Schritt 2

Drücke nun mit einem dünnen Besenstiel oder einem ähnlichen Gegenstand etwa 20 Löcher, ca. 20 cm tief, gleichmäßig verteilt in den Strohballen. Stecke jetzt die Dübel ein und drücke sie tief in die Löcher. Verschließe die Löcher anschließend wieder gut mit Stroh, sodass ein direkter Kontakt zwischen Stroh und Dübel besteht. Liegt der Dübel in einem Hohlraum, kann sich das Myzel nicht auf das Stroh übertragen.

Schritt 3

Schritt 3

 Stelle den Strohballen nun an einem geeigneten Standort im Garten auf. Schütze die Pilzkultur am besten von Anfang an vor Schnecken, da sie deine Pilze lieben werden! 

Schritt 4

Schritt 4

Schon ist die Pilzkultur fertig angelegt.

Achte darauf, dass der Strohballen keinen Dauerregen abbekommt, denn zu starke Nässe kann das Myzel abtöten. Schütze die Pilzkultur bei anhaltendem Regen kurzzeitig mit einer Folie. Nur bei der Zucht von Austern- und Limonenpilzen wird empfohlen, die Folie dauerhaft einzusetzen, da es das Wachstum verbessert. Achte hier aber vermehrt auf ausreichende Feuchtigkeit und stich einige Löcher in die Folie, um Luftaustausch zu schaffen. 


Rund um die Ernte

Die Dauer bis zur Ernte hängt von vielen Faktoren ab, liegt aber meist bei 2-5 Monaten. Die Erntewellen dauern etwa 12 Monate an. Für die Bildung von Fruchtkörpern sind milde Temperaturen und hohe (Luft-) Feuchtigkeit nötig.

Erntephasen liegen daher meist in Frühjahr und Herbst. Bitte beachte, dass sich Fremdpilze im Stroh ansiedeln können. Vergewissere dich vor dem Verzehr, dass es sich tatsächlich um den Zuchtpilz handelt! 


Häufige Fragen & Antworten

Kann ich mehrere Pilzsorten auf einem Strohballen anbauen?
Nein, das ist leider nicht möglich, da verschiedene Pilzarten untereinander konkurrieren. Wenn du mehrere Arten auf einem Substrat ansiedelst, kann sich nur eine von ihnen durchsetzen und tatsächlich Fruchtkörper bilden oder es kommt zum Totalausfall.
Du benötigst daher für jede Pilzart einen separaten Strohballen.
Muss ich die Pilzkultur nach dem Anlegen zusätzlich versorgen?
Sobald das Stroh mit den Pilzdübeln beimpft ist, beschränkt sich der aktive Aufwand lediglich auf das Schützen vor übermäßiger Trockenheit oder Nässe. Falls notwendig, sollte die Pilzkultur gegossen bzw. mit einer Folie vor Regen geschützt werden. Empfehlenswert ist zudem, die Kultur vor Schnecken zu schützen
Meist ist es nicht notwendig, den Ballen vor der ersten Ernte zu gießen. Längere Trockenperioden sind eine Ausnahme, denn wenn das Stroh vollständig austrocknet, stirbt das Myzel ab. Orientiere dich hierfür am Inneren des Strohballens, denn die Oberfläche trocknet wesentlich schneller aus!
Wie viel und lange kann ich ernten?
Die genaue Erntemenge hängt von mehreren Faktoren ab. Du kannst dich bei dieser Zuchtmethode jedoch auf reichliche Erträge freuen. Ein Richtwert sind insgesamt etwa 20 % des Ursprungsgewichts von dem Stroh über einen Zeitraum von etwa 12 Monaten. 
Kann ich überprüfen, ob das Anlegen der Pilzkultur funktioniert hat?
Wenn du nach dem Anlegen der Pilzkultur wissen möchtest, ob und wie weit sich das Myzel schon ausgebreitet hat, kannst du den Ballen an den Impfstellen vorsichtig etwas auseinanderdrücken. Das weiß-gelbliche, geflechtartige Pilzmyzel solte dabei gut zu erkennen sein.
Diese Kontrolle schadet dem Pilzwachstum nicht. Allerdings dauert es auch unter idealen Bedingungen mehrere Wochen bis Monate, bis derartige Veränderungen zu sehen sind.
Es wachsen Pilze, aber nicht die, die ich angebaut habe. Hat der Anbau nicht funktioniert?

Besonders in den ersten Wochen und Monaten, in denen sich das Pilzmyzel noch nicht stark ausgebreitet hat, siedeln sich oft schnell wachsende Fremdpilze an und bilden (oft relativ kleine) Fruchtkörper. Das kann passieren und bedeutet nicht, dass das Beimpfen fehlgeschlagen ist.

Entferne die Fremdpilze, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Der eigentliche Zuchtpilz verdrängt das Fremdmyzel mit zunehmender Ausbreitung in der Regel vollständig.


Downloads & Videos

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 ENGLISH VERSION 


Mushroom plugs for cultivation on wood and straw

What material would you like to grow mushrooms on?

Please select:

 


Cultivation on wood

Table of contents:

Good to know before you start

Which type of wood can I use?

Choosing the right location

Quick Guide: How to set up your mushroom log

All about harvesting

Frequently asked questions

Download


Good to know before you start

Shelf life

The mushroom plugs can be stored in the refrigerator for up to 12 months. Short-term storage (maximum 1–2 months) is also possible at room temperature.

Best time to set it up

Ideally, set up your mushroom log in spring or late summer. Depending on your region, other times are also possible, as long as there is no frost during the first two months after setting it up.

In the initial phase, you should also avoid midsummer heat and drought. It’s best to keep this in mind in advance and plan your setup time accordingly.

Using enough plugs

It’s essential to use enough mushroom plugs—otherwise the mushroom culture may fail completely. For one pack of 20 plugs, we recommend a log with a maximum diameter and height of 12-16 inches.

You can increase the number of plugs as you like to further reduce the risk of failure and shorten the time until harvest. It’s also possible to inoculate a larger log, as long as the number of plugs is increased accordingly.

Time Until First Harvest

Growing mushrooms on wood requires a bit of patience. It takes time for the mycelium to fully colonize the log and become ready to produce fruiting bodies. Depending on weather conditions and the type of wood used, it can take at least 12 to 24 months before you can expect your first harvest.

However, your patience will be rewarded with abundant growth and harvest waves over several years.


Which type of wood can I use?

In general, many different hardwoods can be used—softwood is unsuitable in all cases. The types listed below are especially reliable.

Please choose the mushroom species you want to grow:

Oyster mushroom
Maple Beech Birch Fruit wood Poplar Willow
Enoki
Maple Beech Birch Oak Alder Ash Linden Poplar Elm Willow
Golden oyster mushroom
Beech Birch Fruit wood Poplar Willow

The wood must be fresh (felled one to a maximum of six months ago). The bark should be as intact as possible. If the cut surface already shows deep cracks, the wood is too dry and should be soaked for 24 hours beforehand.

Mushrooms grow best on thicker logs from 8-16 inches in diameter with a length of 12–16 inches. Shiitake prefers thinner wood about 40 inches long and 4-8 inches in diameter.


Choosing the right location

Choose a moist, shady, and preferably wind-sheltered spot in the garden - ideally under deciduous trees or shrubs. Please note that temperatures above +38 °C can kill the mycelium.

The spawn starts growing from about +10 °C and grows fastest at around +25 °C. After about three months within this temperature range, the mushroom log becomes frost-hardy.


How to set up your mushroom log

Step 1

Step 1

Using an 0.35 inches drill bit, drill holes on the side of the log, evenly distributed all around, about 2 inches deep for each plug. The hole diameter should not be too large so the mycelium in the plugs has good contact with the wood. It’s important that the holes remain clean—sawdust is not a problem.

Step 2

Step 2

Now insert one plug into each hole. Then seal the holes with tape, corks, clay, or beeswax so the plugs don’t fall out and are protected from dirt. If you use tape, it’s best to wrap it once around the log so it doesn’t come loose right away due to weather. Make sure to leave enough un-taped space for the fruiting bodies.

Step 3

Step 3

Place the log in a suitable spot in the garden and, for best development, bury it a few centimeters into the ground. If you’re growing shiitake, you can simply lay the longer log horizontally on the ground. For protection, cover the log with organic material such as brushwood, straw, a jute sack, or something similar.

Step 4

Step 4

That’s it—your mushroom log is set up!

Protect it by watering during long dry periods, and during persistent heavy rain by placing a cover (only for that time) over it. Also take early precautions against slugs—they’ll love your mushrooms!


All about harvesting

The time until the first harvest depends heavily on the type of wood, the mushroom species, and especially the weather. In most cases, it takes 12–24 months. Fruiting bodies appear only at mild temperatures and high (air) humidity. Harvest periods are therefore typically in spring and autumn. In many cases, mushrooms will fruit repeatedly for 3–5 years.

Before eating, always make sure it really is the edible cultivated mushroom!


Frequently asked questions

Can I grow multiple mushroom species on one log?
No, unfortunately that’s not possible, because different mushroom species compete with each other. If you inoculate several species on one substrate, only one may prevail and produce fruiting bodies—or the culture may fail completely.
You therefore need a separate log for each species.
Do I need to care for the log after setting it up?
Once the log has been inoculated with plugs, active care is mainly limited to protecting it from excessive dryness or too much rain. If necessary, water the log or temporarily protect it from rain with a cover. It’s also a good idea to protect it from slugs.
How much can I harvest, and for how long?
The exact yield depends on several factors. With this cultivation method, however, you can look forward to good harvests. A rule of thumb is a total of about 20% of the log’s original weight over a period of about 3–5 years.
Can I check whether inoculation worked?
Yes — if you can see whitish mycelium around the drilled holes and on the cut ends, you can be sure the mushroom has successfully colonized the wood. However, even under ideal conditions it can take several weeks to months before such changes become visible.
Mushrooms are growing, but not the ones I inoculated. Did it fail?

Especially in the first weeks and months—while the cultivated mycelium is still spreading—fast-growing “wild” fungi may colonize the wood and produce (often small) fruiting bodies. This can happen and does not mean the inoculation failed.

Remove these unwanted mushrooms to prevent further spread. As it expands, the cultivated mushroom usually outcompetes the foreign mycelium completely.


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Cultivation on straw

Table of contents:

Good to know before you start

Which type of straw can I use?

Choosing the right location

Quick Guide: How to set up your mushroom log

All about harvesting

Frequently asked questions

Download


Good to know before you start

Shelf life

The mushroom plugs can be stored in the refrigerator for up to 12 months. Short-term storage (maximum 1–2 months) is also possible at room temperature.

Best time to set it up

Ideally, you should start your wood mushroom culture in spring or late summer. Depending on the region, other times of year are also possible, as long as there is no frost in the first two months after planting.

You should also avoid high summer heat and drought in the initial phase. It is best to take this into account in advance and plan the planting time accordingly.

Using enough mushroom plugs

It is essential to use sufficient mushroom plugs, as otherwise the mushroom culture will fail completely. We recommend a straw bale with a dry weight of 10 kg for a pack of 20 plugs.

The number of plugs can be increased as desired to further reduce the risk of failure and shorten the time to harvest. It is also possible to grow the mushroom culture on a larger straw bale, as long as the number of plugs is increased accordingly.

Time Until First Harvest

Growing mushrooms on straw requires a little patience. Depending on weather conditions and mushroom type, it takes around 6-16 weeks for the straw bale to become overgrown with mycelium.

Only when this is the case and the weather is suitable can the first mushrooms appear. For example, if your mushroom culture is established in the spring, the straw bale may be overgrown with mycelium by June, but the first mushrooms will not grow until late fall, when it is cool and damp again. Your patience will be rewarded with abundant harvests over a period of about 12 months.


Which type of straw can I use?

You will need a high-pressure compressed straw bale with a dry weight of approx. 10 kg. Make sure you purchase the straw from an organic farm. If the grain has been treated with fungicides, it will not be possible to grow mushrooms on it.

The straw should also be healthy and dry. You can tell this by its golden yellow color and firm stalks that are difficult to tear. You should not use moldy straw, as it is often already colonized by mold. Wheat, rye, or barley are particularly suitable—oats are unsuitable.


Choosing the right location

Choose a moist, shady, and preferably wind-sheltered spot in the garden - ideally under deciduous trees or shrubs. Please note that temperatures above +38 °C can kill the mycelium.

The spawn starts growing from about +10 °C and grows fastest at around +25 °C. After about three months within this temperature range, the mushroom culture becomes frost-hardy.


How to set up your mushroom culture

Step 1

Step 1

 The straw must be well watered before inoculation. To do this, immerse the bale completely in water for about two days, for example in a rain barrel or wheelbarrow. Alternatively, you can water it thoroughly several times over several days until it has absorbed enough moisture. Warm water accelerates water absorption. To check, pull a tuft from the inside and wring it out: if water droplets form, it is moist enough.

Step 2

Step 2

Now use a thin broomstick or similar object to make around 20 holes, approx. 20 cm deep, evenly distributed throughout the straw bale. Insert the mushroom plugs and press them deep into the holes. Then seal the holes well with straw so that there is direct contact between the straw and the plug. If the plug is in a cavity, the mycelium cannot transfer to the straw.

Step 3

Step 3

 Now place the straw bale in a suitable location in the garden. It is best to protect the mushroom culture from snails right from the start, as they will love your mushrooms! 

Step 4

Step 4

That’s it—your mushroom culture is set up!

Make sure that the straw bale is not exposed to continuous rain, as excessive moisture can kill the mycelium. Protect the mushroom culture with plastic sheeting during prolonged periods of rain. Only when cultivating oyster and lemon mushrooms is it recommended to use plastic sheeting permanently, as this improves growth. However, make sure there is sufficient moisture and poke a few holes in the plastic sheeting to allow air to circulate. 


All about harvesting

The time until harvest depends on many factors, but is usually between 2 and 5 months. The harvest waves last for around 12 months. Mild temperatures and high (air) humidity are necessary for the formation of fruiting bodies.

Harvesting therefore usually takes place in spring and fall. Please note that foreign fungi can settle in the straw. Before consumption, make sure that it is actually the cultivated mushroom! 


Frequently asked questions

Can I grow several types of mushrooms on one straw bale?
No, unfortunately this is not possible, as different types of mushrooms compete with each other. If you plant several types on one substrate, only one of them will prevail and actually form fruiting bodies, or there will be a total failure.
You therefore need a separate straw bale for each type of mushroom.
Do I need to care for the mushroom culture after setting it up?
Once the straw has been inoculated with the mushroom plugs, the only active effort required is to protect it from excessive dryness or wetness. If necessary, the mushroom culture should be watered or protected from rain with plastic sheeting. It is also advisable to protect the culture from snails
It is usually not necessary to water the bale before the first harvest. Longer dry periods are an exception, because if the straw dries out completely, the mycelium will die. Check the inside of the straw bale, because the surface dries out much faster!
How much can I harvest, and for how long?
The exact yield depends on several factors. With this cultivation method, however, you can look forward to good harvests. A rule of thumb is a total of about 20% of the straw's original weight over a period of about 12 months.
Can I check whether inoculation worked?
If, after creating the mushroom culture, you want to know whether and how far the mycelium has spread, you can carefully squeeze the bale apart a little at the inoculation sites. The white-yellowish, braid-like mushroom mycelium should be clearly visible.
This check does not harm the mushroom growth. However, even under ideal conditions, it takes several weeks to months before such changes can be seen.
Mushrooms are growing, but not the ones I inoculated. Did it fail?

Especially in the first weeks and months—while the cultivated mycelium is still spreading—fast-growing “wild” fungi may colonize the wood and produce (often small) fruiting bodies. This can happen and does not mean the inoculation failed.

Remove these unwanted mushrooms to prevent further spread. As it expands, the cultivated mushroom usually outcompetes the foreign mycelium completely.


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