Pilzzucht Anleitungen

Mycelblock, Deckerde, Folienhaube und Anzuchtanleitung

Ideal für die Anlage in Haus und Garten! 
Die Kultur ist nach Erhalt bei Zimmertemperatur ein bis maximal zwei Wochen lagerbar. Eine Lagerdauer von ca. vier Wochen ist bei Temperaturen zwischen +2°C bis +10°C möglich. Bei längerer Lagerung können wir keine erfolgreiche Zucht garantieren.

Chamignons weiß / Steinchampignons
Aufstellort: Haus, Terrasse, Garten, Balkon
Tageslicht: nicht notwendig
Temperatur: 12°C-18°C

Arbeiten Sie beim Anlegen mit sauberen Händen oder Handschuhen. Ist die Erde bei der Anlieferung trocken, besprühen Sie diese bitte gleich. 

Schritt 1:
Öffnen Sie Karton und Folie und verteilen den Beutel Deckerde fein zerkrümelt auf dem Substrat. Drücken Sie die Erde nicht an! Anschließend verschließen Sie Folie und Karton wieder und stellen die Zucht zum Durchwachsen an einen warmen Ort (ca. 20-22°C).

Schritt 2:
In 1-3 Wochen (je nach Raumtemperatur) bildet sich weißes Mycel auf der Oberfläche. Hat sich das Pilzmycel auf der Erde gut ausgebreitet, entfernen Sie die Seitendeckel und stülpen die Kartonfolie über den Rand des Kartons.

Schritt 3:
Die Seitendeckel dienen als Abstandshalter für die beiliegende Folienhaube. Schneiden Sie hierzu die Kartonfolie links und rechts ein und stecken beide Kartondeckel hochkant durch die eingeschnittene Folie. Alternativ können Löffel, Essstäbchen oder Ähnliches in die Kultur gesteckt werden. Stülpen Sie die Folienhaube wie ein Gewächshaus über die Kultur und stellen diese in einen kühlen Raum bei +12°C bis +18°C. 

Schritt 4:
Lüften Sie die Kultur einmal täglich für ca. 5 Minuten. Die Erde sollte "angenehm handfeucht" sein. Meist ist ein Nachfeuchten erst nach der ersten Ernte nötig. Benutzen Sie hierzu einen Haushaltssprüher. Heranwachsende Pilze, vor allem ganz kleine, bitte nie direkt besprühen.

Achtung: Feuchte Deckerde ist Voraussetzung für das Pilzwachstum. Ist sie allerdings durch ständiges Bewässern zu nass, verschlämmt sie und das Pilzmycel kann absterben. Daher gilt: Lieber öfter und weniger sprühen als zu viel auf einmal. Bitte gießen Sie die Kultur nicht!

Je nach Temperatur erfolgt die erste Ernte ca. 3-4 Wochen nachdem sich das Mycel gebildet hat. Am besten schmecken die Pilze, wenn sich der Hut leicht geöffnet hat. Ernten Sie die fertigen Pilze, indem Sie diese vorsichtig herausdrehen oder abschneiden. Lassen Sie keine überreifen Pilzreste auf dem Substrat zurück. Dies lockt kleine Trauermücken an. Eine Bekämpfung dieser Fliegen ist mittels Gelbtafeln möglich. Auch regelmäßiges Absaugen ist hilfreich.

Über mehrere Wochen werden nun Pilze in mehreren Wellen gebildet. Zwischen jeder Welle liegen, je nach Temperatur, einige Tage/Wochen Pause. Wenn die Deckerde trocken ist, bitte Wasser mit dem Haushaltssprüher hinzugeben.

Zeigen sich über mehrere Wochen keine Pilzansätze mehr und die Kultur ist in sich zusammengeschrumpft, entsorgen Sie diese über den Kompost. Die Kultur ist ein wertvoller und natürlicher Gartendünger!

Eine genaue Videoanleitung finden Sie unter www.pilzbrut.de/videoanleitung.

  • Champignons bilden Ihre Fruchtkörper bei Temperaturen zwischen +12°C und +18°C aus. Bei höheren Temperaturen findet keine Fruchtkörperbildung statt. Liegen die Temperaturen unter 14°C dauert das Pilzwachstum ca. 6-8 Wochen länger!
  • Pilzkulturen können sich bei gleichen Bedingungen unterschiedlich entwickeln, dies ist ganz natürlich.
  • Es kann vorkommen, dass zu Beginn der Zucht nur ein einziger Pilz wächst. Ernten Sie diesen rechtzeitig ab. Wird der Fruchtkörper sehr groß, dann entzieht er dem Substrat viele Nährstoffe und hindert die anderen Pilze am Wachstum. Nach dem Abernten sollten sich mehrere Pilze auf den Weg machen.

Sie haben weitere Fragen zur Pilzzucht? Schauen Sie gerne einmal in unsere FAQs.

Mycelblock, Folienhaube und Anzuchtanleitung

Ideal für die Anlage in Haus, Garten, Terrasse oder Balkon! 
Die Kultur ist nach Erhalt bei Zimmertemperatur ein bis maximal zwei Wochen lagerbar. Eine Lagerdauer von ca. vier Wochen ist bei Temperaturen zwischen +2°C bis +10°C möglich. Bei längerer Lagerung können wir keine erfolgreiche Zucht garantieren. Dies gilt nicht für die Shiitake, diese bitte sofort nach Erhalt aktivieren.

Sie benötigen zusätzlich
Untersetzer ca. Ø 40cm o. Ä.
flacher Stein, umgedrehter Teller o. Ä. wasserfestes
Abstandshalter – Löffel, Essstäbchen o. Ä.
 

Kräuterseitling
Aufstellort: Haus, Terrasse, Garten, Balkon
Tageslicht: ja
Temperatur: 10°C-18°C

Shiitake
Aufstellort: Haus, Terrasse, Garten, Balkon
Tageslicht: ja
Temperatur: 14°C-22°C

Pioppino
Aufstellort: Haus, Terrasse, Garten, Balkon
Tageslicht: ja
Temperatur: 18°C-30°C

Arbeiten Sie beim Anlegen mit sauberen Händen oder Handschuhen. 

Schritt 1:
Öffnen Sie den Karton und nehmen die Kultur heraus. Stellen Sie die Kultur inklusive der Verpackungsfolie bei den angegebenen Temperaturen auf. Entfernen Sie die Folie, wenn sich die ersten stecknadelgroßen Pilzansätze zeigen. Alternativ können Sie auch direkt mit Schritt 2 starten. Ausnahme: bei der Shiitakekultur entfernen Sie die Folie bitte direkt nach Erhalt.

Schritt 2:
Stellen Sie den Untersetzer bereit und legen einen flachen Stein hinein. Füllen Sie so viel Wasser in den Untersetzer, sodass der Stein noch aus dem Wasser schaut. Entfernen Sie die Folie von der Kultur und platzieren Sie diese auf den Stein. Stecken Sie die Abstandshalter in die Kultur und stülpen die beiliegende Folienhaube über die Kultur. So entsteht ein kleines Gewächshaus.

Schritt 3:
Lüften Sie die Kultur einmal täglich für ca. 5 Minuten. Wirkt die Kultur zu trocken, können Sie diese vorsichtig mit einem Haushaltssprüher besprühen. Heranwachsende Pilze, vor allem ganz kleine, bitte nie direkt besprühen. Die ersten Pilze sollten sich innerhalb der nächsten 7-28 Tage zeigen. Sind die Pilze erntereif, schneiden Sie diese so nah wie möglich an der Kultur ab. Ernten Sie immer alle Pilze ab. Lassen Sie die Kultur ein paar Tage ohne Folienhaube ruhen.

Wenn die Kultur abgetrocknet ist, stechen Sie z.B. mit einer Stricknadel sehr viele Löcher in die Kultur und tauchen diese für 24 Stunden komplett in kaltes Wasser. Danach stellen Sie die Kultur wieder wie beschrieben auf. Die Folienhaube bitte erst nach 24 Stunden über die Kultur stülpen. 

Jetzt startet die Kultur in eine neue Erntewelle. Erntepausen von zwei bis vier Wochen sind normal! Je nach Ertrag ist die Kultur nach zwei bis vier Erntewellen oder ca. vier Monaten erschöpft und es kommen keine bzw. nur noch vereinzelt Pilze. Ist das Substrat stark zusammengesackt können Sie dies als hochwertigen Kompost verwenden.

Eine genaue Videoanleitung finden Sie unter www.pilzbrut.de/videoanleitung.

Die Shiitake-Kultur kommt meist mit Pilzansätzen bei Ihnen an. Dies ist leider unvermeidlich und kein Mangel. Das Wachstum wird beim Shiitake durch Erschütterung aktiviert. Die Pilze können selbstverständlich geerntet und gegessen werden.

Produktionstechnisch bedingt kann es bei der Shiitakepilzkultur zu einer Feuchtigkeitsablagerung im unteren Bereich der Verpackung kommen. Dies hat keinerlei negativen Einfluss auf die Kultur oder das Wachstum. Es handelt sich hier um überschüssige Flüssigkeit, die nicht aufgenommen wurde.

  • Die Kulturen benötigt zur Pilzbildung Tageslicht, direkte Sonneneinstrahlung vermeiden.
  • Bitte beachten Sie die angegebenen Wachstumstemperaturen der einzelnen Pilzarten.
  • Die Zucht ist für den Anbau in Haus und im Freien geeignet. Im Freien ist ein schattiger, windgeschützter, feuchter Platz z.B. unter Büschen oder Bäumen optimal. Auch ein Frühbeet oder Folienhaus ist gut geeignet. Optimal wäre ein Gewächshaus. Im Haus besonders auf die Luftfeuchtigkeit achten! Der Heizungskeller ist ungeeignet. 
  • Schützen Sie die Kulturen im Freien vor Schnecken!

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Substrat mit Mycel geimpft, Anbauanleitung

Ideal für die Anlage im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon! Eine Anzucht im Haus bitte nur in unbewohnten Räumen. Die starke Sporenbildung kann bei Allergikern zu unerwünschten Reaktionen führen.

Die Kultur ist nach Erhalt bei Zimmertemperatur ein bis maximal zwei Wochen lagerbar. Eine Lagerdauer von ca. vier Wochen ist bei Temperaturen zwischen +2°C bis +10°C möglich. Bei längerer Lagerung können wir keine erfolgreiche Zucht garantieren.

Austernpilz
Aufstellort: unbewohnter Raum, Terrasse, Garten, Balkon
Tageslicht: notwendig
Temperatur: 12°C-18°C

Austernpilz
Aufstellort: unbewohnter Raum, Terrasse, Garten, Balkon
Tageslicht: notwendig
Temperatur: 16°C-24°C

Austernpilze bzw. Limonenpilze werden auch Seitlinge genannt, da diese aus der „Seite“ wachsen.

Schritt 1: 
Kontrollieren Sie, ob die Kultur gut mit weißem Pilzmycel durchwachsen ist. Ist dies nicht der Fall stellen Sie die Kultur verschlossen für ca. 1-2 Woche bei Zimmertemperatur auf.

Schritt 2:
Ist die Kultur gut durchgewachsen, schneiden Sie mit einem scharfen Messer einen langen Streifen im unteren Drittel aus dem Karton und öffnen auch die darunterliegende Folie. Stellen Sie die Kultur bei den oben aufgeführten Standortbedingungen auf. Jetzt heißt es abwarten.

Schritt 3:
Nach 2-6 Wochen zeigen sich die ersten Pilze. Diese sind erntereif, solange der Pilzhut noch leicht nach unten gewölbt ist. Schneiden Sie die Pilze (die gesamte Kolonie) direkt am Substrat ab oder drehen Sie diese heraus. Zurückbleibende Pilzreste schneiden Sie vorsichtig mit einem scharfen Messer heraus.

Schritt 4:
Nach der Ernte öffnen Sie den Karton und geben nach und nach so viel Wasser über die Kultur, wie Sie geerntet haben. Nutzen Sie hierzu eine Sprühflasche oder machen Sie in die Mitte der Kultur ein Loch und befeuchten es dort mit Wasser. Verschließen Sie den Karton und die Schlitze und schneiden Sie an anderer Stelle den Karton, wie in Schritt 2 beschrieben, erneut ein. 

Anbaumethode im Gewächshaus

Ist der Brutblock gut durchwachsen und fest, so können Sie den gesamten Brutblock aus der Kartonage nehmen. Stellen Sie einen großen Untersetzer auf, befüllen diesen mit Wasser und legen dort einen Stein oder Ähnliches hinein. Der Stein sollte nicht komplett mit Wasser bedeckt sein. Platzieren Sie nun die Kultur auf den Stein und stellen Sie diese in Ihr Gewächshaus (bitte achten Sie immer darauf, dass die Kultur feucht gehalten wird).

Eine genaue Videoanleitung finden Sie unter www.pilzbrut.de/videoanleitung.

Bei günstigen Bedingungen werden Pilze in mehrere Erntewellen heranwachsen. Erntepausen von bis zu vier Wochen und mehr sind möglich. Auch in dieser Zeit sollten Sie die Kultur feucht halten. 

Nach 3-5 Erntewellen oder ca. sechs Monaten ist die Kultur erschöpft und es kommen keine bzw. nur noch vereinzelt Pilze. Das Substrat ist stark zusammengesackt. Entsorgen Sie die Kultur über den Kompost, sie ist ein wertvoller und natürlicher Gartendünger!

  • Beide Pilzarten benötigen zur Pilzbildung Tageslicht, direkte Sonneneinstrahlung vermeiden
  • Die Kulturen bilden Ihre Fruchtkörper nur in den angegebenen Temperaturbereichen aus. Bei höheren Temperaturen findet keine Fruchtkörperbildung statt.
  • Aufgrund der starken Sporenbildung bei Austern- und Limonenpilzen empfehlen wir die Kultur nur im Freien, in einem unbewohnten Raum oder Gewächshaus aufzustellen. Sporenbildung kann bei Allergikern zu Reaktionen führen.
  • Ein schattiger, windgeschützter, feuchter Platz im Freien ist optimal oder ein Gewächshaus
  • Achtung: Denken Sie bitte daran, die Kulturen im Freien, z.B. vor Schnecken zu schützen!

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gepresste Substratblöcke aus Buchenspänen, 1 Packung Dübel (20St.)
Die Dübel sind je nach Pilzart auch für den Anbau auf Stroh oder Holz geeignet. Bei Dübelbrut mit Umverpackung kann daher eine zusätzliche Anleitung für die jeweiligen Anbauarten vorhanden sein.

Ideal für die Anlage im Garten!
Die jeweilige Pilzart ist auf der Packung ersichtlich! Das Substrat ist bei allen Arten identisch und kann trocken unbegrenzt gelagert werden. Die Dübelbrut ist im Kühlschrank bei +2°C bis +6°C bis zu einem Jahr haltbar.

Austernpilz
Aufstellort: Garten
Tageslicht: notwendig
Temperatur: 8°C-18°C

Limonenpilz
Aufstellort: Garten
Tageslicht: notwendig
Temperatur: 6°C-24°C

Braunkappe
Aufstellort: Garten
Tageslicht: notwendig
Temperatur: 8°C-30°C

Kräuterseitling
Aufstellort: Garten
Tageslicht: notwendig
Temperatur: 10°C-18°C

Toskanapilz
Aufstellort: Garten
Tageslicht: notwendig
Temperatur: 10°C-18°C

Beste Anlagezeit im Garten ist von März bis Oktober. In der Anfangsphase von 6-8 Wochen sollte die Kultur keinem Frost ausgesetzt werden. Die Pilze bilden ihre Fruchtkörper je nach Art von Februar bis November aus. 

Schritt 1:
Weichen Sie die gepressten Substratblöcke in einem Behälter mit 8 Liter heißem Leitungswasser (bis 50°C) auf. Wenn mehr Wasser genommen wird, muss das überschüssige Wasser nach dem Aufquellen wieder ausgedrückt werden, bis kein Wasser mehr austritt. Zerkrümeln Sie die Blöcke mit einer sauberen Schaufel und mischen Sie es etwas durch, sodass keine groben Stücke mehr übrig sind.

Schritt 2:
Wählen Sie einen möglichst schattigen, windgeschützten Platz im Garten, optimal unter Büschen oder Bäumen. Nadelgehölz sollten Sie jedoch meiden, da der Boden für das Pilzwachstum ungeeignet ist. Heben Sie nun eine Grube von ca. 40x40cm Breite 15cm tief aus. Geben Sie das Substrat hinein und drücken Sie die Dübel gleichmäßig ein. Stellen Sie sicher, dass die jeweilige Brut ausreichend Kontakt zum Substrat hat, damit das Mycel das Substrat durchwachsen kann.

Schritt 3:
Zum Schluss decken Sie das Substrat mit max. 3cm Mutterboden ab, sollte dieser lehmhaltig schwer und nicht locker sein, nehmen Sie besser Komposterde, gekaufte Gartenerde oder Torf. Bitte keinen Rindenmulch verwenden! Schützen Sie die Kultur vor Schnecken.

Die Pilzbrut wächst ab ca. +10°C, am schnellsten geht es bei +20°C bis +25°C. In der Anfangsphase von 6-8 Wochen sollte die Kultur keinem Frost ausgesetzt werden. Beachten Sie auch, dass Temperaturen über +38°C die Brut abtöten. Je nach Temperatur und Feuchtigkeit durchwächst die Brut das Substrat in ca. drei bis sechs Monaten. Decken Sie bei Temperaturen von -10°C die Kultur mit Reisig, Laub o. ä. ab. Bei Dauerregen über einen längeren Zeitraum decken Sie diese bitte ebenfalls ab. Bei längerer Trockenheit gießen Sie das Pilzbeet ab und zu! Aber achten Sie darauf, dass die Kultur nicht zu viel gegossen wird, denn andauernde Nässe zerstört die Kultur

Die Pilze können im Umkreis von bis zu einem Meter um die beimpfte Stelle aus dem Boden wachsen. Es werden sich in mehr oder weniger großen Abständen immer wieder Pilze bilden, bei guten Bedingungen bis zu 2-3 Jahre. Hohe Luftfeuchtigkeit wie im Wald ist von Vorteil. Sie können dies durch Folientunnel o. Ä. erreichen, ansonsten wachsen die Pilze je nach Witterung.

Im Frühjahr angelegte Kulturen werden je nach Witterung und Luftfeuchte nach etwa 6-12 Monate die ersten Pilze hervorbringen. Im Herbst angelegte Kulturen bilden ihre Fruchtkörper etwa ab Mai bzw. Juni des kommenden Jahres aus. Sie können die Pilze ernten, sobald diese die gewünschte Größe erreicht haben. Am besten schmecken sie, wenn sich der Hut leicht geöffnet hat. Drehen Sie die Pilze vorsichtig heraus, um keine jungen Pilze zu beschädigen. Lassen Sie keine überreifen Pilze bzw. Pilzreste zurück. Schützen Sie die Kultur vor Schnecken.

WICHTIG
Bitte vergewissern Sie sich vor dem Verzehr der Pilze, dass es sich tatsächlich um den von Ihnen gekauften Pilz handelt. Durch das Einsetzen des Substrates besteht die Möglichkeit, dass fremde Pilzsporen, welche sich bereits in der Luft und in der Erde befinden, übertragen werden und auf dem Substrat Fruchtkörper bilden.

Eine genaue Videoanleitung finden Sie unter www.pilzbrut.de/videoanleitung.

  • Die Kulturen benötigt zur Pilzbildung Tageslicht, direkte Sonneneinstrahlung vermeiden.
  • Beachten Sie die angegebenen Wachstumstemperaturen der einzelnen Pilzarten. Jeder Pilz fruchtet bei einer anderen Temperatur.
  • Es kann vorkommen, dass die Kultur erst im Folgejahr Pilze hervorbringt.
  • Die Braunkappe ist der Kulturträuschling, dieser hat Lamellen an der Unterseite, wie alle Zuchtpilze. Die Marone, welche auch als Braunkappe bekannt ist, lässt sich nicht züchten.

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1 Packung Dübel (20 Stück)
Die auf Dübel geimpfte Brut muss weiß bis hell ockerfarben sein und angenehm riechen.

Ideal für die Anlage im Garten!
Die Dübelbrut ist im Kühlschrank bei +2°C bis +6°C bis zu einem Jahr haltbar.

Sie benötigen zusätzlich
Der Shiitake bevorzugt Knüppelholz mit ca. 1m Länge und einem Durchmesser von 10-25cm. Die anderen Pilze wachsen besser auf dicken Stubben ab 20-40cm Durchmesser, bei einer Länge von 30-40cm. Die Rundhölzer sollten möglichst frisch, d. h. vor maximal sechs Monate geschlagen und gesund sein. Dies erkennt man am hellen, festfaserigen Splintholz. Die Rinde sollte möglichst unbeschädigt sein! Zeigt das Holz an der Schnittfläche bereits sehr tiefe Risse, so ist es zu trocken und muss vor dem Beimpfen für 24 Stunden gewässert werden. Die Pilze wachsen (mit Ausnahmen) auf allen Laubholzarten. Nadelholz ist ungeeignet!

  • Shiitake bevorzugt Eiche, Buche, Kastanie, Erle, Birke, Ahorn, Kirsche
  • Limonen- und Austernpilz bevorzugen Buche, Obstgehölz, Birke, Pappel, Weide 
  • Toskanapilz bevorzugt Pappel, Buche, Eiche, Weide, Birke

Austernpilz
Aufstellort: Garten auf Holz
Tageslicht: notwendig
Temperatur: 8°C-18°C

Limonenpilz
Aufstellort: Garten auf Holz
Tageslicht: notwendig
Temperatur: 6°C-24°C

Shiitake
Aufstellort: Garten auf Holz
Tageslicht: notwendig
Temperatur: 15°C-20°C

Toskanapilz
Aufstellort: Garten auf Holz
Tageslicht: notwendig
Temperatur: 10°C-20°C

Als Grundvoraussetzung für ein schnelles Einwachsen müssen Sie ausreichend mit Dübel impfen. Hier zu sparen, bringt Ihnen im Extremfall einen Totalverlust. Die Brut muss zügig durchwachsen, um Konkurrenzorganismen wie z. B. andere Pilze daran zu hindern den Stamm zu besiedeln! Dies geht jedoch nur bei ausreichend Dübelbrut-Anteil!

Schritt 1:
Bohren Sie mit einem 8mm Bohrer an verschiedenen Stellen um den Stamm ca. 50mm tiefe Löcher. (Sägespäne spielen keine Rolle, ansonsten die Löcher sauber halten!) Stecken Sie nun in jedes Loch einen Dübel. Es sollte exakt passen, damit guter Kontakt zum Holz besteht, nur dann kann das Pilzmycel zügig wachsen. Verschließen Sie die Löcher mit Folie, Klebestreifen, Korken, Lehm o. Ä., damit die Stäbchen nicht herausfallen bzw. vor Verschmutzung geschützt sind.

Schritt 2:
Suchen Sie einen feuchten, schattigen und möglichst windgeschützten Platz im Garten. Legen Sie den Shiitake Stamm auf den Boden, die Stumpen können Sie aufstellen und einige Zentimeter eingraben. Decken Sie dann den Stamm mit organischem Material ab, z.B. Reisig, Stroh oder einen Jutesack. Beachten Sie, dass Temperaturen über +38°C die Brut abtöten können. Die Pilzbrut wächst ab ca. +10°C, am schnellsten geht es bei ca. +25°C. 

Je nach Holzsorte, Temperatur und Feuchtigkeit durchwächst die Dübelbrut Weichhölzer in ca. 1 Jahr und Harthölzer in ca. 2 Jahren. Sie erkennen dies, wenn sich an der Stirnseite oder um die Bohrlöcher weißes Myzel zeigt. Erst dann können Sie mit der ersten Ernte rechnen! 
Nach ca. 10 Wochen bei +15°C kann Frost nicht mehr schaden. 

Achtung: Zu viel Trockenheit bzw. Nässe schadet dem Wachstum. Gegebenenfalls das Holz gießen oder vor zu viel Regen mit Hilfe einer übergestülpten Folie schützen. Dabei unbedingt auf genügend Luftaustausch achten. Am besten nehmen Sie die Folie nach dem Regen wieder ab. Wenn die Regenphase länger andauert, dann bitte zwischendurch lüften, damit sich kein Schimmel bilden kann. Enganliegende Folie bitte nicht dauerhaft einsetzen, außer es handelt sich um ein Frühbeet etc. mit genügend Freiraum für Luftbewegung.

Eine genaue Videoanleitung finden Sie unter www.pilzbrut.de/videoanleitung.

WICHTIG
Bitte vergewissern Sie sich vor dem Verzehr der Pilze, dass es sich tatsächlich um den von Ihnen gekauften Austernpilz, Limonenpilz, Shiitake oder Toskanapilz handelt.

  • Die Kulturen benötigt zur Pilzbildung Tageslicht, direkte Sonneneinstrahlung vermeiden.
  • Bitte beachten Sie die angegebenen Wachstumstemperaturen der einzelnen Pilzarten. Jeder Pilz fruchtet bei einer anderen Temperatur.
  • Es empfiehlt sich, die Hölzer im Winter mit Laub, Stroh o. Ä. abzudecken.

Sie haben weitere Fragen zur Pilzzucht? Schauen Sie gerne einmal in unsere FAQs.

1 Packung Dübel (20 Stück) – ausreichend für einen Strohballen
Die auf Dübel geimpfte Brut muss weiß bis hell ockerfarben sein und angenehm riechen. 

Ideal für die Anlage im Garten oder Gewächshaus!
Die Dübelbrut ist im Kühlschrank bei +2°C bis +6°C bis zu einem Jahr haltbar.

Sie benötigen zusätzlich
Sie benötigen einen hochdruckgepressten Strohballen von ca. 10kg Trockengewicht. Achten Sie darauf das Stroh von einem Bio-Landbaubetrieb zu besorgen. Falls das Getreide mit Fungiziden behandelt wurde, werden Sie auf dessen Stroh keine Pilze züchten können. Das Stroh sollte weiterhin gesund und trocken sein. Dies erkennen Sie an der goldgelben Farbe und festen, nur schwer zerreißbaren Halmen. Muffiges Stroh sollten Sie nicht verwenden, es ist evtl. bereits von Schimmelpilzen besiedelt. Geeignete Sorten sind z.B. Weizen, Roggen oder Gerste. Hafer ist nicht gut geeignet!

Austernpilz
Aufstellort: Garten auf Stroh
Tageslicht: notwendig
Temperatur: 8°C-18°C

Limonenpilz
Aufstellort: Garten auf Stroh
Tageslicht: notwendig
Temperatur: 6°C-24°C

Braunkappe
Aufstellort: Garten auf Stroh
Tageslicht: notwendig
Temperatur: 8°C-30°C

Kräuterseitling
Aufstellort: Garten auf Stroh
Tageslicht: notwendig
Temperatur: 10°C-18°C

Beste Anlagezeit im Garten ist von März bis Oktober. In der Anfangsphase von 6-8 Wochen sollte die Kultur keinem Frost ausgesetzt werden. Die Pilze bilden ihre Fruchtkörper je nach Art von Februar bis November aus.

Schritt 1:
Das Stroh muss vor dem Beimpfen gut gewässert werden. Tauchen Sie den Ballen hierfür ca. zwei Tage komplett in Wasser, z.B. in einer Regentonne/Schubkarre oder gießen ihn über mehrere Tage immer wieder, bis genügend Feuchtigkeit aufgenommen ist. Ziehen Sie zur Kontrolle ein Büschel Halme aus dem Inneren und winden Sie dieses – bilden sich Wassertropfen, so ist das Stroh ausreichend feucht. Tipp: Warmes Wasser beschleunigt die Wasseraufnahme.

Schritt 2:
Stellen Sie den Strohballen an einem feuchten, schattigen und möglichst windgeschützten Platz im Garten auf, am besten unter Büschen oder Laubbäumen. Ein Platz mit viel Nadelgehölz ist ungeeignet und kann das Pilzwachstum negativ beeinflussen! Bohren Sie jetzt mit einem dünnen Besenstiel o. Ä. 20 Löcher etwa 20cm tief gleichmäßig verteilt in das Stroh.

Schritt 3:
Stecken Sie jetzt die Dübel ein und drücken Sie diese tief in die Löcher. Verschließen Sie die Löcher wieder gut mit Stroh, sodass Kontakt zwischen Stroh und Dübel besteht. Liegt der Dübel in einem Hohlraum, kann sich da Mycel nicht vom Dübel auf das Stroh übertragen! Schützen Sie die Pilzzucht vor Schnecken. 

Die Pilzbrut wächst ab ca. +10°C, am schnellsten geht es bei +20°C bis +25°C. Beachten Sie, dass Temperaturen über +38°C die Brut abtöten. Je nach Temperatur und Feuchtigkeit durchwächst die Brut das Stroh in 6 bis 16 Wochen. In den ersten sechs bis acht Wochen sollte die Kultur keinem Frost ausgesetzt werden. 

Achtung: Zu viel Nässe schadet dem Wachstum. Gegebenenfalls das Stroh vor zu viel Regen mithilfe einer übergestülpten Folie schützen. Dabei unbedingt auf genügend Luftaustausch achten! Folie bitte nicht dauerhaft einsetzen. Ausnahmen bilden hier Austern- und Limonenpilze. Durch die Folie wird die Kohlendioxid-Konzentration erhöht, was das Wachstum der Brut entscheidend verbessert und beschleunigt. Für ein Minimum an Luftaustausch stechen Sie bitte mehrere kleine Löcher in die Folie. Ein Gießen der Ballen ist in aller Regel während der Durchwachszeit – bei vollschattiger Lage – nicht nötig. Zu häufiges Wässern führt unweigerlich zum Absterben der Kultur

Eine genaue Videoanleitung finden Sie unter www.pilzbrut.de/videoanleitung 

Wenn Sie wissen möchten, ob und wie weit sich das Pilzmycel schon ausgebreitet hat, drücken Sie den Ballen an den Impfstellen etwas auseinander, das weiß-gelbliche geflechtartige Pilzmycel sollte gut zu erkennen sein. Diese Kontrolle schadet dem Pilzwachstum nicht. Erkennbares Wachstum ist frühestens vier Wochen nach Anlage und bei Temperaturen von mindestens +15° (tagsüber) zu sehen.

  • Die Kulturen benötigt zur Pilzbildung Tageslicht, direkte Sonneneinstrahlung vermeiden.
  • Bitte beachten Sie die angegebenen Wachstumstemperaturen der einzelnen Pilzarten. Jeder Pilz fruchtet bei einer anderen Temperatur.
  • Fruchtkörper bitte nie direkt begießen!
  • Die Braunkappe ist der Kulturträuschling, dieser hat Lamellen an der Unterseite, wie alle Zuchtpilze. Die Marone, welche auch als Braunkappe bekannt ist, lässt sich nicht züchten.
  • Braunkappen muss man teilweise regelrecht im Stroh suchen, tasten Sie von allen Seiten im Stroh und drehen Sie die reifen Fruchtkörper vorsichtig heraus.

Parasolpilzsubstrat, Anbauanleitung

Ideal für die Anlage im Garten! 
Die Kultur ist nach Erhalt bei Zimmertemperatur ein bis maximal zwei Wochen lagerbar. Eine Lagerdauer von ca. vier Wochen ist bei Temperaturen zwischen +2°C bis +10°C möglich. Bei längerer Lagerung können wir keine erfolgreiche Zucht garantieren.

Parasol
Aufstellort: Garten
Tageslicht: notwendig
 

Beste Anlagezeit im Garten ist von März bis Oktober. In der Anfangsphase von 6-8 Wochen sollte die Kultur keinem Frost ausgesetzt werden.

Schritt 1: 
Suchen Sie einen halb- bis vollschattigen Platz im Garten, z.B. unter einem Busch oder Laubbaum. Heben Sie dort eine kleine Grube von ca. 50 x 40 cm und etwa 25cm Tiefe aus, so dass die gesamte Kultur komplett hineinpasst. Nadelgehölz in der Umgebung sollten Sie jedoch meiden, da dieser Boden für das Pilzwachstum ungünstig ist.

Schritt 2:
Entfernen Sie die Folienverpackung, legen Sie die Kultur in die Grube und decken Sie diese mit ca. 3 cm Muttererde (bzw. abgehobenen Grasnabe) ab. Sie können auch Komposterde oder Torf nehmen, bitte verwenden Sie keinen Rindenmulch. Ein humoser Boden sowie die Nähe von Büschen und Laubbäumen sind von Vorteil.

Tipp: Der Parasol gedeiht besonders gut an einem schattigen Rasenplatz, da er ja auch in der Natur stets am Waldrand und da meist im Gras wächst!

Während das Myzel in die Erde einwächst, beschränkt sich die notwendige Pflege höchstens auf ein kurzes Besprühen der Kultur. Aber bitte nur, falls es längere Zeit - mindestens eine Woche – trocken ist. Ein Schutz vor zu viel Nässe ist im Übrigen von Vorteil aber nicht unbedingt notwendig. Der Parasolpilz wächst - wie in der Natur auch - nur in der Zeit von Juli bis Oktober, d.h. falls Sie die Kultur im Frühjahr anlegen, haben Sie bitte Geduld, es kann passieren, dass die ersten Exemplare erst im Folgejahr wachsen!

Wundern Sie sich nicht, wenn an einigen Stellen der Parasolkultur vorübergehend einige Champignons wachsen! Die beiden Pilzarten gedeihen auf einem identischen Substrat, der Parasolkultur schadet das nicht und die Champignons sind natürlich ebenfalls essbar!

Eine genaue Videoanleitung finden Sie unter www.pilzbrut.de/videoanleitung.

Der Parasolpilz, auch Riesenschirmling genannt, gehört zu den größten bei uns vorkommenden Pilzarten. Sein Hutdurchmesser kann bis zu 30cm betragen. Der Hut wächst anfangs kugelig wie ein Champignon aus dem Gras. Später breitet sich der schuppige Hut mit einem stumpfen Höcker in der Mitte flach aus. Der lange schlanke Stiel wird mit der Reife hohl und bildet an der Basis eine Knolle. Nachdem sich der Hut öffnet bleibt ein beweglicher Ring am Stiel. Zum Kochen verwendet man nur die Hüte, die Stiele eignen sich höchstens zur Herstellung von Pilzpulver als Würzmittel.

Wichtig:
Bitte vergewissern Sie sich vor dem Verzehr der Pilze, dass es sich tatsächlich um den Parasolpilz handelt. Durch das Einsetzen des Substrates besteht die Möglichkeit, dass fremde Pilzsporen, welche sich bereits in der Luft und der Erde befinden, übertragen werden und auf dem Substrat Fruchtkörper bilden.