Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten
Portionen: für 2 Personen
Schwierigkeitsgrad: einfach
Wenn du den Geschmack Asiens liebst, aber auf tierische Zutaten verzichten möchtest, ist dieser Asiawok mit Lion’s Mane Pilzen genau das Richtige. Der Igelstachelbart, auch als Pom-Pom oder Hericium bekannt, begeistert durch seine außergewöhnliche Textur – saftig, bissfest und leicht faserig – fast wie zartes Hühnchen. In der Pfanne angebraten nimmt er die Aromen von Sojasauce, Sesamöl und frischem Gemüse wunderbar auf. So entsteht ein rundum aromatisches Gericht, das schnell geht, leicht ist – und dabei richtig Eindruck macht.
Zutatenliste
200 g frischer Lion’s Mane Pilz
1 kleiner Brokkoli
1 große Karotte
1 rote Paprika
2 Frühlingszwiebeln
2 EL Sojasauce
1 EL Sesamöl (geröstet)
1 EL neutrales Öl (z. B. Raps oder Sonnenblume)
1 TL gerösteter Sesam
Nach Wunsch:
1 TL frisch geriebener Ingwer
½ Chili
ein Spritzer Limettensaft
Beilage:
Reis oder gebratene Mie-Nudeln
Zubereitung
Den Lion’s Mane putzen (nicht waschen!) und in mundgerechte Stücke zupfen. Gemüse waschen. Brokkoli in kleine Röschen teilen, die Karotte in feine Scheiben, die Paprika in Streifen und die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Alles sollte möglichst dünn geschnitten sein, damit es im Wok schön knackig bleibt.
Öl im Wok oder einer großen Pfanne erhitzen. Karotten und Brokkoli zuerst hineingeben und 3 Minuten bei hoher Hitze anbraten.
Dann Paprika und Lion’s Mane hinzufügen und weitere 3–4 Minuten mitbraten. Dabei gelegentlich umrühren.
Frühlingszwiebeln, Sojasauce, Sesamöl und – falls gewünscht – Chili und/oder Ingwer untermischen. Kurz durchziehen lassen.
Alles auf zwei Schalen verteilen, mit geröstetem Sesam bestreuen und mit Limettensaft abschmecken.
Unser Tipp:
Dazu passt gedämpfter Jasminreis oder gebratene Mie-Nudeln. Wenn du es würziger magst, probier eine Sauce aus Miso, Reisessig und einem Hauch Ahornsirup. Wer mehr Crunch will, kann noch Cashewkerne oder Erdnüsse anrösten und darüberstreuen.
Wusstest du…?
Wusstest du, dass der Hericium unter vielen Namen bekannt ist? Igelstachelbart, Löwenmähne, Affenkopfpilz oder Pom-Pom Blanc – gemeint ist immer dieselbe auffällige, zottelig-weiße Pilzart, die wie eine kleine Koralle aussieht. In freier Natur wächst er an Laubholz, bevorzugt an alten Buchen und Eichen. Roh erinnert seine Textur an Hummer- oder Krabbenfleisch, gebraten wird er faserig und zart wie Hühnchenfleisch – daher seine Beliebtheit in der veganen Küche. Mehr über Hericium erfährst du in unserem Hericium-Ratgeber.