Alles zum Start

Das Pilzzuchtset ist nach Erhalt bei Zimmertemperatur ein bis maximal zwei Wochen lagerbar. Eine Lagerdauer von ca. vier Wochen ist bei Temperaturen zwischen +2°C bis +10°C möglich. Bei längerer Lagerung können wir keine erfolgreiche Zucht garantieren.

Achtung: Einzige Ausnahme ist das Shiitake-Zuchtset, dieses kann nicht gelagert werden und sollte sofort nach Erhalt angesetzt werden.

Bei unseren Pilzzuchtsets ist es wichtig, dass die Wachstumstemperatur während der gesamten Anbauzeit eingehalten wird. Diese finden Sie bei den Produktdetails und in den Anbau-Anleitungen. Züchten Sie die Pilze im Haus, kann dies ganzjährig der Fall sein.

Soll Ihre Pilzkultur im Freien stehen, ist für die meisten Pilze das Frühjahr oder der Herbst die beste Jahreszeit. Die einzuhaltende Wachstumstemperatur bezieht sich beim Anbau im Freien auf die (übliche) Tagestemperatur. Schwankungen sind hierbei natürlich nicht zu vermeiden und behindern das Wachstum in der Regel nicht.

Auf jeden Fall. Unsere Pilzzuchtsets sind ideal für Anfänger geeignet. In den beiliegenden Anleitungen können Sie alles nachlesen, was Sie bei der Pilzzucht beachten sollten. Falls die Pilze dennoch nicht richtig sprießen sollten, steht Ihnen unser Team gerne auch jederzeit persönlich mit Rat und Tat zur Seite.

Wie lange Sie mit einem Pilzzuchtset ernten können, hängt von mehreren Faktoren ab und ist sehr unterschiedlich. Je nach Pilzart und Standortbedingungen können zwischen zwei und fünf Erntewellen stattfinden. Erntepausen von bis zu vier Wochen sind normal, in dieser Zeit erholt sich die Pilzkultur. Ist das Substrat stark zusammengesackt und es zeigen sich nur noch vereinzelt Pilze, so sind die Nährstoffe erschöpft und das Substrat kann auf dem Kompost entsorgt werden. In der Regel ist das nach 3-5 Monaten der Fall. 

Der gesamte Ernteertrag hängt vom Standort und der Pflege ab. Bei guten Bedingungen bringt ein Substrat etwa 30-40% seines Gewichts in Form von Pilzen hervor. Bei einem Pilzzuchtset mit 2,5 kg Substrat ergibt das eine Gesamternte von etwa einem Kilogramm.

Rund um den Anbau

Nein, dabei handelt es sich lediglich um das Myzel, also das Pilzgeflecht, das sich an der Oberfläche der Kultur zeigt. Es ist normal und kein Grund zur Sorge, dass sich dieser Flaum bildet. Schimmel wäre meist grau, grünlich oder bläulich gefärbt. Weißer Flaum ist also völlig unbedenklich und ein gutes Zeichen!

Unsere Pilzzuchstets benötigen indirektes Tageslicht. Es sollte hell genug sein, dass Sie an dem Standort lesen können. Eine Ausnahme sind Champignons. Diese wachsen auch in völliger Dunkelheit, werden von Licht aber auch nicht beeinträchtigt. Unbedingt zu vermeiden ist direkte Sonneneinstrahlung, da sie das Substrat austrocknen und überhitzen lässt.

Das Zugeben von ausreichend Feuchtigkeit ist entscheidend für eine erfolgreiche Pilzzucht und insbesondere für wiederkehrende Erntewellen. Das Vorgehen unterscheidet sich hierbei zwischen den Pilzarten. Grundsätzlich gilt aber: Nach jeder Ernte und bei längerfristigen Erntepausen sollte Wasser zugegeben werden. Achten Sie dabei aber darauf, keine übermäßige bzw. Stau-Nässe zu verursachen, da diese im schlimmsten Fall zum Absterben der Pilzkultur führen kann. 

Für alle Bio-Substratblöcke gilt: 
Bilden sich trotz Einhaltung aller in der Anleitung beschriebenen Punkte wie Temperatur, Frischluft und Luftfeuchtigkeit über einen längeren Zeitraum von mindestens sechs Wochen keine - oder nur sehr wenig Pilze, sollte diese für 24 Stunden in kaltes Wasser (+12° bis max. +18°) getaucht werden. Damit das Substrat ausreichend Wasser aufnehmen kann, sollte sie mit einer Stricknadel, Gabel o.ä. rundherum ca. 100 x angestochen werden. Der Substratblock sollte so beschwert werden, dass er komplett mit Wasser bedeckt ist! Nach dem Tauchen wird die Pilzkultur für 1-2 Tage ohne Folienhaube aufgestellt, da sich ansonsten oberflächlich Schimmel bilden könnte. Dieses Vorgehen sollte auch nach jeder Erntewelle wiederholt werden. Hat das Substrat genügend Feuchtigkeit aufgenommen, was am wesentlich höheren Gewicht leicht festgestellt werden kann, wachsen auch innerhalb der nächsten 1-4  Wochen wieder Pilze.

Für Champignons gilt:
Hier sollte die Deckerde in etwa so feucht wie Blumenerde gehalten werden. Verwenden Sie dafür bitte keinesfalls eine Gießkanne, sondern stets eine Sprühflasche mit frischem Wasser. Besser mehrmals leicht besprühen, anstatt viel Wasser auf einmal zu geben. Achten Sie darauf, kleine Pilzköpfe nicht direkt zu treffen, besprühen Sie die Erde in der Fruchtungsphase gegebenenfalls lieber nicht, falls überall Champignons heranwachsen. 

Für Austern- und Limonenpilze gilt: 
Zwischen den Erntewellen kann das Pilzsubstrat wenn nötig von oben oder durch die Schlitze mit einer Sprühflasche befeuchtet werden. Zudem sollte nach jeder Ernte neue Feuchtigkeit zugegeben werden. Wiegen Sie hierfür am besten die geernteten Pilze ab. Das Erntegewicht können Sie dann als Orientierung für die zuzugebende Menge an Wasser heranziehen. Eine Ernte von 400g entspricht zum Beispiel 400ml bzw. zwei Trinkgläsern Wasser. Drücken Sie von oben ein Loch in das Substrat und gießen Sie das Wasser hinein. Bei größeren Mengen wird das Wasser oft nicht ausreichend vom Substrat aufgesaugt. Verteilen Sie die Menge in diesem Fall auf mehrere Tage und reduzieren Sie sie wenn nötig etwas.

In den meisten Pilzzuchtsets ist eine Folienhaube enthalten. Diese sollte gemäß der Anbau-Anleitung über das Pilzsubstrat gestülpt werden, sodass ein kleines Gewächshaus mit dem perfekten Mikroklima für die Pilze entstehen kann. Damit unter der Folienhaube ein ausreichender Luftaustausch stattfinden kann, empfehlen wir, die Folienhaube täglich für ca. 5-10 Minuten zu entfernen. Es schadet der Pilzkultur nicht, wenn Sie länger als 10 Minuten oder mehrmals täglich lüften. 

Bei den meisten Pilzzuchtsets werden Abstandshalter benötigt (ob dies bei Ihrem Set der Fall ist, erfahren Sie in der beiliegenden Anleitung. Verwenden Sie als Abstandshalter für die Folienhaube Löffel, Essstäbchen aus Kunststoff oder etwas Vergleichbares. Holzstäbchen oder Äste sollten vermieden werden, da sich auf diesen aufgrund der hohen Feuchtigkeit im Substrat Schimmel bilden kann.

Je nach Pilzart kann es (selbst unter idealen Bedingungen) bis zu 4-6 Wochen dauern, bis sich die ersten Pilze zeigen. Dass nach wenigen Tagen oder Wochen noch keine Fruchtkörper zu sehen sind, ist also nicht ungewöhnlich. Prüfen Sie bei Bedarf, ob Ihre Pilzkultur bei den richtigen Temperaturen aufgestellt ist. 

Dass die Pilze nicht wachsen kann mehrere Gründe haben. Meist liegt es an Kleinigkeiten. Wichtig ist, dass die Anleitung zur jeweiligen Kultur genau befolgt wird. Bei der Pilzzucht sind zwei Faktoren besonders wichtig: die Temperatur sowie die (Luft-)Feuchtigkeit.

Bitte vergewissern Sie sich, dass Sie die optimale Wachstumstemperatur für Ihre Pilzart einhalten. Diese entnehmen Sie bitte Ihrer Anleitung. Ist es zu warm oder zu kalt für die Kultur, entwickeln sich keine Pilze.

Entscheidend ist auch eine hohe (Luft)-Feuchtigkeit, diese liegt  je nach Pilzart bei 70% bis 90%. Ohne ausreichend Luftfeuchtigkeit kann sich kein Pilz entwickeln. Nutzen Sie deshalb, wo beigelegt, unsere Folienhaube als Gewächshaus. Ist der Wassergehalt im Substrat zu gering, wachsen ebenfalls keine Pilze. Besprühen Sie die Kultur deshalb wenn nötig mit einem Haushaltssprüher.

Bei den Pilzsubstraten handelt es sich um unbehandelte Naturprodukte, daher kann es vereinzelt zur Ansiedlung von Schimmelsporen kommen. Dies ist leider nicht ganz zu vermeiden, da die Hobby-Pilzzucht unter unsterilen Bedingungen stattfindet, sodass das Substrat unvermeidlich Mikroorganismen aus der Umgebung ausgesetzt ist. Oft spricht Schimmel für eine zu hohe Feuchtigkeit, fehlenden Luftaustausch oder für am Substrat zurückgelassene Pilzreste (diese sollten immer vollständig entfernt werden). 

Wird eine Schimmelkontamination früh erkannt, kann diese einfach bekämpft werden. Entfernen Sie die betroffene Stelle vorsichtig mit einem sauberen Messer oder wischen Sie oberflächlichen Schimmel behutsam mit einem Tuch, das leicht mit Wasser und Essig befeuchtet ist, ab. Sollte der Schimmel sich bereits zu weit ausgebreitet haben oder wiederholt auftreten, kontaktieren Sie uns bitte unbedingt persönlich, damit wir eine Lösung für Sie finden können. 

Bei dem Substrat handelt es sich um eine lose Mischung verschiedener Materialien, die erst durch das Pilzmyzel fest miteinander verbunden wird. Durch die starken Erschütterungen beim Versand kann es leider vereinzelt vorkommen, dass das Substrat auseinanderbricht. 

Sollte der Substratblock nur angebrochen sein, können Sie ihn einfach mit Garn fixieren, bis das Myzel den Riss ggf. wieder selbst beseitigt. Die Pilzzucht ist in der Regel aber auch mit den zerbrochenen Substratteilen ohne Ernteverluste möglich. Melden Sie sich gerne bei unserem Service-Team, falls Sie dabei unsicher sind oder eine weitere Verwendung des Substrats nicht mehr möglich sein sollte. 

Zeit für die Ernte

Am besten schmecken die Pilze, wenn sich der Hut leicht geöffnet, aber noch nicht vollständig ausgebreitet hat. Wenn sie zu lange reifen, bilden Sie Sporenpulver, das sich auf dem Substrat verteilen kann, und auch der Geschmack leidet unter übermäßiger Reife.

Das ist grundsätzlich egal. Wichtig ist allerdings, dass dabei zurückbleibende Pilzreste ebenfalls vom Substrat entfernt werden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass sich Schimmel auf der Pilzkultur bildet. Beim Herausdrehen bleiben oft erst gar keine Reste zurück, daher ist diese Erntemethode in vielen Fällen die Einfachere.

Wenn die Nährstoffe im Substrat erschöpft sind und die Pilzkultur auch nach längerer Zeit keine Pilze mehr hervorbringt, dann können Sie sie einfach auf dem Kompost entsorgen.

Champignons benötigen im Gegensatz zu anderen Zuchtpilzen kein Tageslicht für ihr Wachstum. Die Pilzkultur kann daher auch in Räumen ohne Fenster, zum Beispiel im Keller, aufgestellt werden. In den ersten Wochen benötgen die Champignons Temperaturen von 20-22°C. Anschließend sollte die Kiste kühler bei 12-18°C aufgestellt werden. Kühle Kellerräume sind daher ideal für diese Pilzart. In den Wintermonaten können sich aber auch unbeheizte Wohnräume sehr gut eignen.

Damit das Myzel die Deckerde durchwachsen kann, sind Temperaturen von 20-22°C notwendig. Innerhalb von drei Wochen sollte sich das weiße Geflecht in der Erde gut ausgebreitet haben. Prüfen Sie gegebenenfalls, ob die Deckerde nicht fein genug zerkrümelt wurde oder ob das Substrat zu trocken ist.

Wird die Kiste direkt oder bevor sich das Myzel richtig ausgebreitet hat kühl (bei 12-18°C) aufgestellt, können sich in der Regel keine Fruchtkörper bilden, da eine ausreichende Myzelschicht die Grundldage für das Pilzwachstum ist. 

Es kann vorkommen, dass sich bei den Champignons zunächst nur ein einziger Pilz zeigt. Dieser wird typischerweise sehr schnell groß. Das ist aber kein Grund zur Sorge, der Pilz kann ganz normal abgeerntet und verwendet werden. Dieser Champignon zieht sich sehr schnell viele Nährstoffe aus dem Substrat und hindert die anderen Pilze am Wachstum. Nach dem Abernten sollten dann aber mehrere Champignons wachsen können.

Sollten Sie keine Verwendung für nur einen Pilz haben können Sie diesen klein schneiden und einfrieren, bis weitere Pilze gewachsen sind.

Sie besprühen entweder zu viel (auf einmal) oder zu wenig. Beides führt zu diesen Symptomen. Meist wird - aus unserer Erfahrung – zu viel gegossen. Nur in etwa 10% der Fälle zu wenig. Als Faustregel gilt, sind die kleinen etwa erbsengroßen Pilze zu sehen, ganz wenig - höchstens 1x am Tag - nur mit einem Wasserzerstäuber (Sprayer) vorsichtig fein vernebeln um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. 

Da Pilze zum größten Teil aus Wasser bestehen und durch das Wachstum bzw. die Ernte somit viel Feuchtigkeit entzogen wird, benötigt die Pilzkultur nach jeder Erntewelle neue Flüssigkeit. Besprühen Sie die Erde daher vor allem während der Erntepausen.

Dies kann mehrere Gründe haben. Bitte vergewissern Sie sich, was auf Ihre Pilzkultur zutrifft und handeln dann entsprechend:

  1. Das Myzel (weißes Geflecht) sollte sich gut ausgebreitet haben. Ist dies nicht der Fall lockern Sie die Erde bitte ein wenig auf, verschließen die Kultur nochmals komplett und stellen diese bei Zimmertemperatur (20-22°C) ca. 1-2 Wochen auf, damit sich das Myzel weiter ausbreiten kann.
  2. Das Myzel hat sich gut verbreitet, Pilze wachsen aber dennoch nicht. Es ist möglich, dass die Kiste zu warm oder auch zu kalt steht. Champignons bilden ihre Fruchtkörper bei +12°C bis +18°C aus. Ist es wärmer als +20°, wachsen die Pilze nur noch vereinzelt oder gar nicht. Steht die Kultur zwischen +12°C und +14°C dauert das Pilzwachstum ca. 6-8 Wochen länger. Unter +12°C werden keine Pilze wachsten.

Befindet sich brauner Staub auf der Erde, dann sind Ihre Pilze bereits sehr reif und haben begonnen Ihre Sporen zu verlieren. Diese sind kakaobraun und lagern sich als feines Pulver ab. Um dies zu vermeiden sollten Sie die Pilze bei kommenden Erntewellen früher ernten, da sie so auch an Geschmack verlieren. Die bereits aussporenden Pilze sollten Sie vor dem Verzehr (mit einem feuchten Küchtenuch) säubern. Zusätzlich können Sie die Deckerde mit einer Gabel vorsichtig auflockern.

Insekten (insbesondere kleine Fliegen und Mücken) riechen das Substrat und werden dadurch angezogen. Der beste Schutz ist, die Kiste kühl bei +12° bis +16° zu lagern. Bei diesen Temperaturen vermehren sich die Mücken langsam bis gar nicht.

Ansonsten kann man einen Befall mit dem Staubsauger knapp über dem Substrat recht gut dezimieren oder eine Gelbtafel in die Deckerde stecken. Dies beeinträchtigt das Pilzwachstum nicht. Wichtig ist, den Insektenbefall präventiv oder zumindest frühzeitig zu bekämpfen, da sich die Fliegen bzw. Mücken sehr schnell vermehren. 


 

Es handelt sich um eine für Menschen völlig harmlose Bakterienkrankheit. Diese tritt in einzelnen Fällen auf und ist für den Laien nicht zu bekämpfen. Sie sollten die befallenen Pilze schon ganz klein komplett (ruhig mit etwas Erde) entfernen. Arbeiten Sie dabei möglichst sauber, um andere Stellen nicht zu infizieren. Oft verschwindet die Kontamination dadurch wieder. Sollten Sie keinen Erfolg haben – melden Sie sich gerne bei uns.

Zuchtset mittel & groß

Besonders wenn größere Mengen an Wasser nachgegossen werden müssen, ist es ganz typisch, dass das Substrat die Feuchtigkeit nicht direkt aufnehmen kann. Teilen Sie die Menge in diesem Fall wenn nötig auf mehrere Tage auf, drücken Sie von oben ein Loch in das Substrat und gießen Sie das Wasser dort hinein. Achten Sie unbedingt darauf, dass keine Staunässe entsteht.

Das ist in der Regel ein Zeichen dafür, dass entweder das Substrat oder die Luft zu trocken ist.

Öffnen Sie in diesem Fall den Karton, prüfen Sie, ob das Substrat noch feucht genug ist und drücken Sie ggf. ein Loch in das Substrat. So können Sie der Pilzkultur Wasser hinzugeben. Sollte die Luftfeuchtigkeit zu niedrig sein, können Sie eine transparente Tüte überstülpen, mit einem Haushaltsprüher Wasser hineinsprühen und künstlich eine hohe Luftfeuchtigkeit erzeugen. Nehmen Sie die Tüte mindestens einmal, bestenfalls mehrmals täglich für einige Zeit ab.

Nach der Ernte legt die Pilzkultur eine Ruhepause von bis zu 6 Wochen ein. Prüfen Sie gegebenenfalls, ob das Substrat ausreichend feucht ist. Ohne genügend Feuchtigkeit können keine neuen Fruchtkörper wachsen. Wenn die Schlitze der ersten Erntewelle nicht verschlossen wurden, kann über diese Öffnungen zwischenzeitig zu viel Feuchtigkeit entwichen sein.

Insgesamt sollte das Erntegewicht in Form von Wasser grob wieder zugegeben werden (eine Ernte von 500g entspricht 500ml Wasser).

Zuchtset klein

Das ist typisches Zeichen für eine zu hohe CO2-Konzentration unter der Folienhaube. Durch die langen Stiele versucht der Pilz in eine Luftschicht mit geeigneteren Bedingungen zu gelangen. Nehmen Sie die Folienhaube länger und bestenfalls mehrfach täglich ab. Alternativ können Sie sie bei kommenden Erntewellen vollständig entfernen, sobald erste Pilzansätze zu sehen sind. 

Unter ungünstigen Bedingungen am Standort kann es passieren, dass sich keine klassischen Pilzhüte bilden. Stattdessen wachsen die Fruchtkörper stark verzweigt, mit kaum ausgeprägtem Hut, und erinnern optisch an Korallen oder Stacheln.

Die häufigste Ursache dafür ist eine Kombination aus zu wenig Licht und einem zu hohen CO₂-Gehalt im direkten Umfeld der Kultur. Beides lässt sich gut korrigieren: Platzieren Sie den Substratblock hell, zum Beispiel in Fensternähe oder bei einer künstlichen Lichtquelle – bitte ohne direkte Sonneneinstrahlung. Entfernen Sie die Folienhaube zusätzlich vollständig, damit frische Luft an das Substrat gelangt.

Korallenartiges Wachstum tritt auch häufig auf, wenn anstelle der Folienhaube eine Kunststoffbox genutzt wird. Eine transparente Box kann grundsätzlich funktionieren, sie sollte jedoch umgedreht, also mit dem Boden nach oben, über die Kultur gestülpt werden. Wird der Substratblock in die Box hineingestellt, kann sich CO₂ selbst bei geöffnetem Deckel stauen, was genau diese Wuchsform begünstigt.

Die Kräuterseitling Pilzkultur kann drinnen oder draußen bei einer Temperatur von 10-18°C aufgestellt werden. Damit sich die Fruchtkörper gut entwickeln können, benötigt die Pilzkultur zudem Tageslicht. Direkte Sonneneinstrahlung schadet ihr und sollte daher gemieden werden.

In der Regel sollte bei den Kräuterseitlingen das gesamte Substrat abgeerntet werden, da die zurückbleibenden Fruchtkörper bei einer teilweisen Ernte nicht weiterwachsen und verkümmern würden.

Haben sich mehrere Trauben an Pilzen gebildet, so können Sie versuchen nur die Traube mit dem großen Pilz komplett abzuernten und die anderen stehen zu lassen. Wenn sich dieser innerhalb von 1-2 Tagen nicht mehr weiterentwickeln, ernten Sie sie rechtzeitig ab, damit sie noch verzehrt werden können. Die kleinen Kräuterseitlinge können ebenfalls zubereitet werden.

Einen richtigen oder falschen Erntezeitpunkt gibt es hier nicht. Im Idealfall finden Sie einen Zeitpunkt, bei dem die reiferen Pilze noch nicht zu groß sind, die kleineren Pilze aber schon etwas herangewachsen sind.

Der Kräuterseitling braucht Licht zum Wachsen. Bilden sich nur die Stiele, währen die Hüte sich kaum entwickeln, so liegt es wahrscheinlich an fehlendem Tageslicht. Stellen Sie die Pilzkultur so auf, dass die Kräuterseitlinge genug Tageslicht erhalten, dann bilden sich auch die Hüte wieder richtig aus.

Wenn Sie das Tageslicht und die benötigte Wachstumstemperatur nicht gleichzeitig gewährleisten können, können Sie auch eine künstliche Lichtquelle benutzen. Grundsätzlich leidet die geschmackliche Qualität der Pilze nicht unter fehlendem Tageslicht - es handelt sich um ein rein optisches Manko.

Manchmal kommt es vor, dass sich Kräuterseitlinge ausbilden und kurze Zeit später auf diesen Fruchtkörpern Flaum (Myzel) und ebenfalls wieder Fruchtkörper entstehen. Dies ist meist ein Hinweis für fehlenden Sauerstoff und einen zu hohen CO2 Gehalt.

Hier sollten Sie die Folienhaube öfter abnehmen, damit ein Frischluftaustausch stattfinden kann. Am besten lüften Sie die Pilzkultur mehrmals täglich für ein paar Minuten und bauen das einfach in Ihren Alltag ein.

Unter bestimmten Standortbedingungen kann es vorkommen, dass die Pilze nicht die typischen Fruchtkörper ausbilden, sondern stark verzweigt und fast ohne Pilzhut wachsen. Diese Fruchtkörperansätze sehen dann fast korallen- oder stachelartig aus. 

In der Regel liegt das an zu geringer Lichtzufuhr und einem zu hohen CO2-Anteil im Mikroklima. Beides lässt sich grundsätzlich sehr gut beheben. Stellen Sie den Substratblock in der Nähe eines Fensters oder einer künstlichen Lichtquelle auf (direktes Sonnenlicht unbedingt vermeiden). Nehmen Sie die Folienhaube zudem mehrfach täglich für 5-15 Minuten ab, damit die Substratoberfläche besseren Luftverhältnissen ausgesetzt ist. 

Oft tritt korallenartiges Wachstum auch dann auf, wenn statt der Folienhaube eine (Kunststoff-)Box verwendet wird. Grundsätzlich kann eine transparente Box eine gute Alternative zur Folienhaube sein, allerdings sollte diese falschherum mit dem Boden nach oben übergestülpt werden. Wenn der Substratblock in die Box hineingestellt wird, kann das CO2 auch bei geöffnetem Deckel nicht richtig entweichen und es kommt zu den beschriebenen Symptomen.

Nein, das ist lediglich das (Luft-) Myzel, also vereinfacht gesagt das Wurzelgeflecht der Kräuterseitlinge. Insbesondere für diese Pilzart ist es ganz typisch, dass sich das Myzel auch oberflächig zu einem dichten weißen Flaum entwickelt. 

Wenn der ganze Block weiß überwachsen ist und das darunterliegende Substrat gar nicht mehr sichtbar ist, kann das ein Zeichen für fehlenden Luftaustausch oder eine zu hohe Temperatur sein. Prüfen Sie, ob es an dem Standort kalt genug ist (maximal 18°C) und nehmen Sie die Folienhaube bestenfalls mehrmals täglich.

Sehr dichtes Luftmyzel können Sie wenn nötig mit einer Gabel aufkratzen, damit Frischluft besser zum Substrat durchdringen kann. 

Eine Besonderheit der Kräuterseitlinge ist es, dass das Wachstum des gesamten Substratblocks stoppt, sobald die Fruchtkörper beschädigt bzw. entfernt werden. Wenn die Pilze plötzlich nicht mehr weiterwachsen, liegt es daher in den meisten Fällen daran, dass  Kräuterseitlinge abgebrochen sind oder schon abgeerntet wurden. 

Entfernen Sie in diesem Fall alle Fruchtkörper und leiten Sie, wie in der Anleitung beschrieben, eine neue Erntewelle ein.

Eine Besonderheit des Shiitake ist es, dass das Wachstum durch Erschütterungen angeregt wird. In der Natur ist das praktisch: Die Pilze beginnen ihr Wachstum genau dann, wenn der besiedelte Baum abstirbt und beim Umfallen auf den Boden aufschlägt. Bei den Substratblöcken führt es aber dazu, dass die Pilze wegen der Erschütterungen beim Transport schon in der geschlossenen Tüte wachsen.

Damit die bei der Lieferung oft schon gewachsenen Pilze nicht verderben oder verschimmeln, entfernen Sie am besten sofort die Folie und stellen den Substratblock auf. Obwohl die Shiitake hier sehr gequetscht aussehen, wachsen Sie in den meisten Fällen noch ganz normal weiter und können selbstverständlich auch verzehrt werden. 

Für den Shiitake ist ein Standort mit 14-22°C ideal. Die Anzucht ist drinnen oder draußen möglich. Damit sich die Fruchtkörper ausbilden können, benötigt die Pilzkultur Tageslicht. Achten Sie bitte darauf, dass sie keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt wird.

Das Shiitake-Substrat befindet sich zum Lieferzeitpunkt oft schon mitten in der ersten Wachstumswelle, kommt in den meisten Fällen also bereits mit Fruchtkörpern bei Ihnen an. Das ist völlig normal. Das Pilzwachstum wird bei den Shiitake durch Erschütterung, wie sie auch beim Transport vorkommt, angeregt.

Die braune Farbe der Kultur ist ebenfalls normal. Es zeigt den optimalen Reifezustand, erst dann wachsen Pilze!

Hericium-Pilze benötigen einen Standort mit einer Temperatur von 10-18°C. Für die Pilzzucht ist Tageslicht notwendig. Direkte Sonneneinstrahlung sollte hingegen vermieden werden.

Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist ideal, aber nicht unbedingt nötig, da durch die beiliegende Folienhaube ebenfalls ein Mikroklima mit hoher Luftfeuchte erzeugt werden kann. 

Bei den dunklen Stellen handelt es sich meist um Druckstellen oder um ein Zeichen von zu hoher Feuchtigkeit. Diese Stellen sollten frühzeitig von der Kultur entfernt werden. Zusätzlich ist es in diesem Fall sinnvoll, die Folienhaube täglich etwas länger abzunehmen.

Das kann mehrere Ursachen haben. Typischerweise sterben die Pilze in der Fruchtungsphase ab, wenn das Substrat zu feucht oder die Temperatur zu warm ist. Seltener kann auch eine Kontamination der Grund für das ausbleibende Wachstum sein. 

Stellen Sie den Substratblock gegebenenfalls kühler und lassen Sie ihn für einige Tage ohne Folienhaube abtrocknen, wenn nötig. Besonders in Kombination mit zu hoher Feuchtigkeit können Sie das Kontaminationsrisiko stark eindämmen, wenn Sie Abstandshalter aus Holz gegen Kunststoff oder Metall austauschen.  

Das ist in der Pilzzucht nicht ungewöhnlich und wird als Guttation bezeichnet. Die Tröpfchen müssen kein Grund zur Sorge sein, können aber grundsätzlich ein Anzeichen für zu hohe Temperatur oder eine Kontamination im Substrat sein.

Vergewissern Sie sich am besten, ob es am Standort noch kalt genug ist (maximal 18°C) und kontrollieren Sie regelmäßig, ob es noch andere Anzeichen für eine Kontamination gibt, zum Beispiel unangenehmer, untypischer Geruch oder Färbungen der Substratoberfläche.

Der Hericium hat mit seiner außergewöhnlichen Wuchsform keine klassische Erntereife. Grundsätzlich können Sie ihn so lange wachsen lassen, bis er die für Zubereitung gewünschte Größe erreicht hat. 

In jedem Fall sollten die Pilze spätestens dann geerntet werden, wenn das Wachstum stagniert und/oder die Fruchtkörper zu austrocknen beginnen. Letzteres lässt sich mitunter auch gut daran erkennen, ob sich der Hericium gelblich verfärbt. Wir empfehlen, die Pilze zu ernten, wenn Sie einen Durchmesser von 10 bis maximal 20 Zentimeter haben.

Das Erscheinungsbild vom Hericium kann je nach Standortbedingungen relativ stark variieren. In der Regel handelt es sich hier aber um rein optische Abweichungen ohne Einfluss auf den Geschmack. Daher ist es auch nicht zwingend notwendig, Anpassungen vorzunehmen.

Ein korallenartiges Wachstum, bei dem die Stacheln deutlich länger als üblich sind, spricht aber meist für eine zu hohe CO2-Konzentration. Häufigeres und längeres Abnehmen der Folienhaube sorgen für einen besseren Luftaustausch. Gegebenenfalls kann auch ein Standortwechsel helfen. 

Rosenseitlinge gehören zu den wärmeliebenden Zuchtpilzen und sind daher ideal für Wohnräume oder den Sommergarten. Sie wachsen bei 16-28°C und benötigen indirektes Tageslicht zur Fruchtkörperbildung. Direktes Sonnenlicht schadet dem Pilzsubstrat

Wenn die Fruchtkörper weiß werden, liegt das meistens an fehlender Frischluft oder zu hoher Luftfeuchtigkeit. Lüften Sie die Kultur daher mehrmals täglich, damit genug Sauerstoff an die Pilze kommt. Achten Sie außerdem darauf, dass die Oberfläche nur leicht feucht ist und nicht dauerhaft nass bleibt. So können sich die Fruchtkörper wieder normal entwickeln und weiterwachsen.

Wenn am Standort eine hohe Luftfeuchtigkeit (> 60 %) herrscht, können sie die Folienhaube während der Fruchtungsphase auch komplett abnehmen. 

Rosenseitlinge zählen zu den besonders schnell reifenden Pilzen. Oft wachsen sie schon innerhalb von 3-4 Tagen von kleinen Ansätzen zu erntereifen Fruchtkörpern heran. Da kann es schnell passieren, dass man den idealen Erntezeitpunkt verpasst. Dass die Pilze schon etwas zu reif sind, erkennen Sie daran, dass die Pilzhüte stark an Farbe verlieren und abflachen.

Zwar leidet das Aroma etwas, wenn die Rosenseitlinge zu lange gereift sind, allerdings können Sie in der Regel noch verzehrt werden, wenn das Fruchtfleisch noch fest ist und beim Abtasten keine Druckstellen zurückbleiben. Der Geruch ist bei dieser Pilzart kein Indikator für Frische, da die Fruchtkörper fast immer einen etwas strengen Geruch aufweisen. 

Das ist ein typisches Symptom bei den Zuchtpilzen aus der Gattung der Seitlinge und wird durch zu hohe CO2-Konzentration im Mikroklima verursacht. Hier hilft es schon, die Folienhaube wenn möglich mehrfach täglich für ca. 15-30 Minuten abzunehmen.

Wenn die Luftfeuchtigkeit an dem Standort ausreichend hoch ist (bestenfalls > 70 %), können Sie die Folienhaube auch dauerhaft abnehmen, sobald Fruchtkörper am Substrat sichtbar sind. 

Hierbei handelt es sich um eine Schimmel-Kontamination. Das kann vereinzelt passieren, da es sich um ein unbehandeltes Naturprodukt handelt, das in der Hobby-Pilzzucht unter unsterilen Bedingungen verwendet wird. In einem frühen Stadium kann der Schimmel noch mit hoher Erfolgschance beseitigt werden.

Schneiden Sie auftretenden Schimmel bitte großzügig und so früh wie möglich mit einem sauberen Messer aus dem Substrat. Achten Sie darauf, mit dem Messer keine anderen Stellen zu kontaminieren. Beobachten Sie in den folgenden Tagen, ob sich der Schimmel erneut ausbildet und kontaktieren Sie in diesem Fall bitte unser Service-Team, damit wir eine Lösung für Sie finden können. 

Grundsätzlich ist Schimmel meist ein Zeichen für unpassende Bedingungen im Mikroklima. Häufig ist fehlender Luftaustausch oder zu hohe Feuchtigkeit hier die Ursache. Auch Abstandshalter aus Holz (z.B. Essstäbchen oder Äste) sind ein Schimmelrisiko. Sie saugen Feuchtigkeit aus dem Substrat auf und werden dadurch zum idealen Nährboden für Schimmelsporen, die sich dann auf das Substrat ausbreiten. 

Wenn die Rosenseitlinge klein bleiben, liegt das fast immer an zu wenig Frischluft. Nehmen Sie die Folienhaube öfter und für längere Zeit ab oder lüften Sie den Raum regelmäßig, falls die Luft allgemein zu stickig ist.

Falls Sie eine durchsichtige Kunststoffbox anstatt der Folienhaube verwenden: Diese sollte falschherum übergestülpt werden. Wenn Sie den Substratblock hineinstellen, kommt selbst bei offenem Deckel kaum frische Luft an die Pilze.

Die Pioppino Pilzkultur benötigt Temperaturen von 18-30°C für ihr Wachstum. Daher kann sie auch während der wärmeren Monate draußen aufgestellt werden. Achten Sie bitte darauf, dass das Substrat genügend Tageslicht erhält. Direkte Sonneneinstrahlung lässt sie allerdings überhitzen bzw. austrocknen und sollte daher vermieden werden.

Der Pioppino wächst typischerweise dicht in Gruppen aneinandergedrängt. Diese sollten immer ganz abgeerntet werden, da zurückbleibende Fruchtkörper andernfalls verkümmern. Die kleineren Pilze können natürlich ebenso wie die großen Fruchtkörper zubereitet werden. Separate Pilzgruppen können in der Regel separat geerntet werden. 

Das Wachstum der Pioppino-Pilze beginnt teilweise schon im verschlossenen Karton. Es ist normal und unbedenklich, dass teilweise bereits bei der Zustellung des Sets Pilzansätze zu sehen sind. Entfernen Sie die Ansätze gegebenenfalls und fahren Sie wie in der Anleitung beschrieben fort.

Bei dem braunen Staub handelt es sich um das Sporenpulver der Pioppino-Pilze. Dieses ist ganz natürlich und wird vor allem von überreifen Pilzen gebildet. Größere Mengen an Sporen deuten daher darauf hin, dass die Pioppino etwas zu spät geerntet wurden. Der Pulverbelag auf den Pilzen kann vor dem Verzehr mit einem feuchten Küchtentuch grob abgewischt werden. 

Enoki-Pilze benötigen einen Standort mit einer Temperatur von 10-18°C. Für die Zucht ist Tageslicht notwendig. Direkte Sonneneinstrahlung sollte hingegen vermieden werden. 

Bei unserem Enoki Zuchtset handelt es sich um den goldenen Enoki. Dieser ist typischerweise nicht weiß, sondern hat je nach Lichtverhältnissen eine bräunliche Färbung.

Die Enoki Pilze aus dem Supermarkt erhalten ihr Aussehen zudem durch spezielle, künstlich erzeugte Zuchtbedingungen. Durch diese wachsen die kommerziell angebauten Enoki in festen Trauben, während unsere Enoki typischerweise in losen Gruppen sprießen.

Ja, das Substrat ist trotzdem noch verwendbar. Die bereits gewachsenen Pilze können Sie einfach entfernen – wichtig ist nur, dass dabei keine Reste im Substrat bleiben. Entscheidend ist das Myzel im Inneren, das weiterhin aktiv ist und neue, gesunde Fruchtkörper hervorbringt.

Bei Enoki ist es ganz normal, dass schon bei der Lieferung Pilze gewachsen sind, da sich das Wachstum selbst unter speziellen Lagerungsbedingungen nicht lange hinauszögern lässt. Wenn die Pilze noch frisch und gut aussehen, können Sie sie auch einfach weiterwachsen lassen und erst später ernten.

Der Enoki wächst meist in Büscheln mit vielen dünnen Stielen. Diese Büschel sollten immer komplett geerntet werden, da einzelne zurückbleibende Fruchtkörper sonst nicht mehr richtig weiterwachsen.

Auch die kleineren Exemplare lassen sich problemlos mitverwenden und schmecken genauso gut wie die größeren. Unterschiedliche Büschel können Sie jeweils separat ernten.

Maitake-Pilze fühlen sich bei Temperaturen zwischen 10 und 18 °C am wohlsten. Für ein gesundes Wachstum brauchen sie Tageslicht, jedoch ohne direkte Sonneneinstrahlung, da diese das Substrat austrocknen kann.

Verformte Maitake entstehen meist durch zu wenig Frischluft. Achten Sie darauf, die Pilzkultur regelmäßig zu lüften und Stauluft zu vermeiden. 

Wenn Maitake-Ansätze vertrocknen, liegt das fast immer an zu niedriger Luftfeuchtigkeit oder zu wenig Frischluft. Besprühen Sie das Substrat regelmäßig leicht mit Wasser, damit die Oberfläche nicht austrocknet.

Bei Bedarf können Sie auch das Innere der Folienhaube besprühen, um eine höhere Luftfeuchtigkeit zu erreichen - diese sollte über 85 % liegen. Gleichzeitig ist es wichtig, ausreichend zu lüften, damit die Pilze genug Sauerstoff bekommen. Unter diesen Bedingungen entwickeln sich die Ansätze normalerweise weiter bzw. es wachsen neue Ansätze heran. 

Ja, das ist völlig normal und ein gutes Zeichen. Hierbei handelt es sich um Fruchtkörperansätze, aus denen schließlich der Maitake wächst. 

Wenn sich über längere Zeit keine Pilzansätze bilden, liegt das meist daran, dass die CO₂-Werte noch zu niedrig sind. Für die Einleitung der Fruchtung benötigt das Myzel einen sehr hohen CO₂-Gehalt. Lassen Sie die Folienhaube mehrere Tage ununterbrochen übergestülpt, damit sich CO₂ in ausreichender Menge ansammeln kann. So wird das Myzel angeregt, Pilzansätze zu bilden.

Kastanienseitlinge werden nicht ohne Grund als Sommer-Austernpilz bezeichnet. Sie eignen sich daher gut für den Anbau in (beheizten) Räumen und in den wärmeren Monaten auch im Garten oder auf dem Balkon.

Kastanienseitlinge wachsen am besten bei Temperaturen zwischen 15 und 25 °C und brauchen indirektes Tageslicht, um Fruchtkörper zu bilden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte unbedingt vermieden werden, da sie das Substrat austrocknet und überhitzt.

Das weist auf eine zu hohe CO₂-Konzentration unter der Folienhaube hin. Die verlängerten Stiele entstehen, weil die Pilze versuchen, in eine besser belüftete Luftschicht zu wachsen. Lüften Sie daher öfter, indem Sie die Folienhaube mehrfach täglich und für längere Zeit abnehmen. Bei den nächsten Erntewellen können Sie die Haube auch ganz weglassen, sobald sich erste Ansätze zeigen.

Es kann durchaus vorkommen, dass Pilzansätze auch dort sprießen, wo Sie keinen Schlitz gesetzt haben und manchmal sprießen die Kastanienseitlinge trotz Klebeband aus den Schlitzen früherer Erntewellen. Das ist ganz natürlich und kein Grund zur Sorge.

Die Pilzansätze drücken die Folie nach außen und sind dadurch in der Regel dennoch gut erkennbar. Machen Sie den Pilzen mit einem Cutter-Messer einfach etwas Platz. Falls Sie die Ansätze zu spät entdecken und diese bereits verkümmert sind, entfernen Sie sie sorgfältig, damit sie nicht zum Nährboden für Schimmel werden.  

Toskanapilze gedeihen optimal bei Temperaturen zwischen 10 und 20 °C.

Sie benötigen Tageslicht zur Fruchtkörperbildung, sollten aber vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden, da das Substrat sonst austrocknen kann. Ein heller, kühler Platz ist daher ideal für die Zucht.

Ja, das kann gelegentlich vorkommen und ist kein Grund zur Sorge. Das Wachstum der Toskanapilze lässt sich selbst unter speziellen Lagerungsbedingungen nur schlecht aufhalten, daher beginnt die Fruchtkörperbildung oft schon, bevor das Zuchtset zuhause angekommen ist.

Da die Toskanapilze unter der Verpackungsfolie kaum Platz haben, wachsen sie dicht ans Substrat gedrängt. Nachdem das Pilzsubstrat aufgestellt wurde, entfalten sich diese Fruchtkörper aber oft noch wie gewohnt. Alternativ können die bestehenden Pilze auch vor dem Aufstellen der Pilzkultur entfernt werden, damit eine neue Erntewelle heranwachsen kann. 

Ja, die Pilze sind noch essbar. Es ist eine Besonderheit dieser Pilzart, dass die Hüte der Fruchtkörper meistens mit einer glänzenden Schleimschicht überzogen sind. Das ist ganz normal und kein Qualitätsmakel. Beim Erhitzen verschwindet die Schicht vollständig. 

Hierbei handelt es sich um die Sporen der Toskanapilze. Diese sind ganz natürlich, werden aber vermehrt von überreifen Fruchtkörpern gebildet. Starke Sporenbildung ist also ein Zeichen dafür, dass die Toskanapilze etwas zu spät abgeerntet wurden.

Bestenfalls ernten Sie die nächste Wachstumswelle ab, bevor sich die Sporen sichtbar ablagern. Das bestehende Pulver kann mit einem feuchten Küchtentuch grob abgewischt werden. 

Dieses Wuchsbild entsteht, wenn die CO₂-Konzentration zu hoch ist. Die Toskanapilze verlängern ihre Stiele, um in eine besser belüftete Luftschicht zu gelangen. Nehmen Sie die Folienhaube daher mehrmals täglich ab oder entfernen Sie sie ganz, um die Luftqualität im Mikroklima zu verbessern. So können sich die Pilze normal entwickeln.

 

Sie haben keine Antwort auf Ihre Frage gefunden?