Pilze selbst anzubauen ist einfacher, als viele denken. Ob in der Küche, im Keller, auf dem Balkon oder im Garten – mit der richtigen Vorbereitung können auch Einsteiger schon nach kurzer Zeit ihre ersten frischen Speisepilze ernten.
Der eigene Anbau lohnt sich dabei gleich doppelt: Neben der unvergleichlichen Qualität erntefrischer Pilzsorten, die man sonst hierzulande gar nicht frisch probieren könnte, lockt natürlich auch das besondere Erlebnis, das Wachstum vom Myzel bis zum fertigen Pilz zu beobachten. Besonders Pflanzenliebhaber und Hobby-Gärtner können die Begeisterung dafür sicherlich sehr gut nachvollziehen. Tatsächlich gehören Pilze aber nicht zu den Pflanzen und bilden einen separaten Bereich, sodass auch der Anbau mit einer ganz eigenen Faszination verbunden ist. Mehr dazu aber später!
Für die meisten Zuchtpilzsorten wird sowohl in der kommerziellen als auch in der Hobby-Pilzzucht auf Substratblöcke zurückgegriffen. Diese bestehen aus feinem organischem Material, das zunächst lose in einen Beutel abgefüllt, sterilisiert und mit dem Myzel des Zuchtpilzes beimpft wird. Erst durch dieses Myzel, das sich im ganzen Substrat ausbreitet und die Materialteilchen miteinander verbindet, entsteht ein fester Block, den man dann einfach aufstellen und gezielt zur Fruchtung bringen kann.
Die Anzucht von Speisepilzen mit diesen Substratblöcken, häufig auch als Pilzkultur bezeichnet, ist wirklich nicht schwer, wenn man ein paar grundlegende Faktoren beachtet. Völlig zu Unrecht hört man immer wieder von dem Vorurteil, dass die Pilzzucht schwer und unzuverlässig ist. Wir zeigen dir, worauf du achten musst, damit du innerhalb von kurzer Zeit deine eigenen, leckeren Speisepilze ernten kannst!
Inhaltsübersicht:
1 Grundlagen der Pilzzucht
1.1 Was sind Pilze biologisch?
1.2 Wie wachsen Pilze?
2 Die richtige Pilzsorte für Anfänger
4 Pilzdübel für Holz, Stroh und Kaffeesatz
4.1 Pilzzucht auf Holz: Die Bohrloch-Methode
4.2 Pilzzucht auf Kaffeesatz
4.3 Pilzzucht auf Strohballen
4.4 Die Pilzbeet-Methode
5 Standort und optimale Bedingungen
5.1 Temperatur
5.2 Luftfeuchtigkeit
5.3 Licht
5.4 Luftaustausch
6 Häufige Probleme und Lösungen
6.1 Schimmelbildung
6.2 Keine Pilze wachsen
6.3 Lange Stiele, kleine Hüte
7 Sauberkeit und Entsorgung von Pilzsubstraten
1 Grundlagen der Pilzzucht
1.1 Was sind Pilze biologisch?
Pilze gehören wie schon erwähnt weder zu den Pflanzen noch zu den Tieren – sie bilden ein eigenes biologisches Reich. Anders als Pflanzen betreiben sie keine Photosynthese. Stattdessen ernähren sie sich von organischem Material, das sie über ein feines Geflecht, das sogenannte Myzel, erschließen.
Das Myzel ist tatsächlich der eigentliche Pilz, während das, was man typischerweise als Pilz bezeichnet, eigentlich nur der Fruchtkörper ist. Diese dienen der Vermehrung, indem sie Sporen bilden in ihrer Umgebung verteilen. Einzelne Sporen sind mikroskopisch klein, aufgrund ihrer gewaltigen Menge aber als pulverartige Schicht sichtbar.
Wusstest du? Sporen sind übrigens auch der Grund, warum sich die Hutunterseite von Steinpilzen mit zunehmendem Reifegrad von weiß über gelblich bis schließlich olivfarben verfärbt, denn die Sporen der Steinpilze sind olivbraun und werden genau dort gebildet.
Der Nährboden, auf dem die Pilze wachsen und von dem das Myzel die Nährstoffe entzieht, wird Substrat genannt. In der Welt der Pilze gibt es ganz verschiedene Substratarten, sodass die meisten organischen Materialien, an die man denken könnte, durch Pilze zersetzt werden können. Die klassischen Zuchtpilzarten wachsen aber zum Beispiel in vielen Fällen auf Holz oder Stroh.
1.2 Wie wachsen Pilze?
Damit aus deinem Substrat auch Fruchtkörper wachsen können, muss sich zuerst das Myzel im Substratinneren ausbreiten und so eine ausreichende Nährstoffversorgung aufbauen. Damit es sich überhaupt ausbreiten kann, muss das Myzel unter sterilen Bedingungen in das Substrat „geimpft“ werden. Die Sterilität ist dabei entscheidend, denn sonst sind Konkurrenzorganismen wie Fremdpilze und Bakterien im Spiel, die das Substrat ebenfalls besiedeln und den Zuchtpilz verdrängen können.
In der Hobby-Pilzzucht wird dieser Schritt daher oft von Profis mit dem entsprechenden Equipment übernommen, sodass das Substrat schon beimpft und bereit für die Fruchtung bezogen wird. So überspringt man auch gleich die Durchwachsphase von mehreren Wochen bis Monate, in denen sich das Myzel ausbreitet.
Ist die Durchwachsphase abgeschlossen, ist der Pilz grundsätzlich bereit zur Fruchtkörperbildung. Wie in der Natur tritt diese aber nicht automatisch ein, sondern erst, wenn die Umgebungsbedingungen stimmen. Die nötigen Bedingungen unterscheiden sich von Art zu Art, typischerweise braucht es aber kühle bis milde Temperaturen, hohe Feuchtigkeit und ausreichend CO2 im Mikroklima. Viele Pilzsorten brauchen außerdem Licht für die Fruchtung. In der Praxis lassen sich solche geeigneten Voraussetzungen ziemlich schnell und einfach zuhause schaffen – lass dich davon also nicht verunsichern!
Fühlt sich die Pilzkultur im Mikroklima wohl, zeigen sich die ersten Fruchtkörper in der Regel nach wenigen Tagen bis Wochen. Während es in der Natur auch Pilzarten gibt, die über mehrere Monate oder sogar Jahre heranwachsen, geht es bei den gängigen Zuchtpilzen überraschend schnell. Von den ersten Pilzansätzen bis zur Erntereife vergehen oft nur etwa 4-7 Tage.
Wusstest du? Den einen perfekten Erntezeitpunkt gibt es in der Pilzzucht meist nicht. Solange die Fruchtkörper noch nicht überreif (weiches Fruchtfleisch und unangenehmer Geruch) sind, sind sie immer bestens für den Verzehr geeignet. Deswegen gilt als Faustregel für die Ernte: Lieber etwas zu früh als zu spät!
2 Die richtige Pilzsorte für Anfänger
Nicht alle Pilzarten kann man züchten – ganz im Gegenteil. Die gängigen Zuchtpilzsorten sind nur ein Bruchteil der tatsächlichen Artenvielfalt der Natur. So sind Steinpilze und Pfifferlinge zum Beispiel sogenannte Mykorrhiza-Pilze, die eine Symbiose mit Baumpartnern im Wald eingehen. Ohne diese Symbiose ist - zumindest nach heutigem Forschungsstand - keine Fruchtung möglich.
Aber auch die gängigen Zuchtpilze unterscheiden sich in ihren Eigenschaften und Anforderungen stark. Manche Sorten eignen sich daher besser für Einsteiger als andere. Champignons sind bis heute die mit Abstand am meisten kultivierten Speisepilze – und das nicht ohne Grund. Die Pilzart vereint kulinarische Vielseitigkeit mit einfacher und effizienter Kultivierbarkeit, sodass sie sich in der kommerziellen Pilzzucht nachhaltig durchgesetzt hat. Für Einsteiger, die zum ersten Mal selbst Pilze anbauen möchten, sind Champignons daher ebenfalls die klassische Wahl.
Besonders interessant für Einsteiger ist die Gattung der Seitlinge (Pleurotus). Sie umfasst gleich mehrere Sorten, die für ihre hohe Leistungsfähigkeit in der Züchtung und ihren hochwertigen Geschmack bekannt sind. Dazu zählen neben dem Austernpilz auch der Kräuterseitling sowie die weniger bekannten, aber ebenfalls erstklassigen Sorten Rosenseitling, Limonenpilz und Kastanienseitling. All diese Pilzarten stellen relativ geringe Umgebungsanforderungen, verzeihen kleinere Fehler problemlos und haben ganz nebenbei auch geschmacklich einiges zu bieten. Seitling-Substratblöcke sind daher die absolute Standardsorte in der Hobby-Pilzzucht.
Wenn du etwas exotischer magst, solltest du die Asia-Edelpilze Shiitake und Lion’s Mane (Hericium) definitiv auch ausprobieren! Bei geringem Pflegeaufwand liefern sie ebenfalls sehr gute und hochwertige Erträge. Insgesamt ist der Anbau hier etwas anspruchsvoller als bei den vorherigen Sorten, aber auch für Anfänger grundsätzlich gut zu meistern.
Wusstest du? Die beiden Sorten sind nicht nur geschmacklich sehr hochwertig, sondern haben wegen ihrer gesundheitlich sehr interessanten Inhaltsstoffe auch eine lange Tradition in der Naturheilkunde. Du merkst, die Welt der Pilze ist aus vielerlei Hinsicht interessant!
Sorten für Einsteiger im Überblick:
3 Fertigkultur für Zuhause
Als Fertigkultur bezeichnet man vorbereitete Pilzsubstrate, die bereits mit Myzel beimpft und vollständig besiedelt sind, sodass das Fruchtkörperwachstum innerhalb von kürzester Zeit nach dem sogenannten Aktivieren einsetzt.
Für die Hobby-Pilzzucht und insbesondere für Einsteiger sind sie die erste Wahl, da die vorangehenden Schritte, die zum einen relativ langwierig und zum anderen ohne spezielles Equipment schwer umsetzbar sind, so schon von Profis übernommen werden. So kannst du dir sicher sein, dass du ein leistungsfähiges, kontaminationsfreies Pilzsubstrat erhältst, mit dem du innerhalb weniger Wochen erste sichtbare Ergebnisse erzielen kannst.
Fertigkulturen können einfach im Haus oder im Garten aufgestellt werden. Entscheidend ist dabei eigentlich nur, dass der benötigte Temperaturbereich, der sich je nach Pilzart unterscheidet, eingehalten wird. In vielen Fällen macht es Sinn, sich damit schon vor dem Bestellen zu befassen und die Pilzsorte ggf. auch nach diesem Kriterium auszuwählen. Denn grundsätzlich gibt es für jede Temperatur auch den richtigen Pilz. Champignons und Austernpilze mögen es kühl bei maximal 18°C, Rosenseitlinge oder Pioppinos bevorzugen es hingegen tropisch warm mit bis zu 30°C.
Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist für die Pilzzucht sehr von Vorteil, aber nicht zwingend nötig, da sie durch das Befeuchten mit einer Sprühflasche auch leicht künstlich erzeugt werden kann. Wo nötig, liegt bei unseren Fertigkulturen eine Folienhaube bei, die über das Pilzsubstrat gestülpt werden kann und so ein kleines Gewächshaus erzeugt, in dem sich Luftfeuchtigkeit und CO2 optimal ansammeln können.
Beachte bei der Standortwahl, dass besonders Pilzarten aus der Gattung der Seitlinge eine sehr starke Sporenbildung aufweisen, die beim Anbau in größeren Mengen oder bei allergischer Empfindlichkeit Reaktionen auslösen können. Austern- und Limonenpilze sollten daher wenn möglich lieber nicht in einem Wohnraum aufgestellt werden.
Die ersten Fruchtkörper kannst du bei einer Fertigkultur innerhalb von 4 Wochen erwarten – in vielen Fällen kannst du aber sogar schon nach 1-2 Wochen ernten. Das Myzel bildet bei ausreichender Feuchtigkeit so lange neue Fruchtkörper, bis die Nährstoffe im Substrat verbraucht sind. So kannst du insgesamt etwa 2–4-mal aus einer Fertigkultur ernten.
4 Pilzdübel für Holz, Stroh oder Kaffeesatz
Natürlich kannst du anstatt eines bereits durchwachsenen Substrats aber auch reines Myzel bestellen und das Beimpfen selbst übernehmen. Wir empfehlen dafür unsere Pilzdübel. Dabei handelt es sich um Holzdübel, wie du sie vielleicht vom Möbel aufbauen kennst, die unter streng sterilen Bedingungen mit Myzel besiedelt werden. Dadurch werden sie zum idealen Trägermaterial für das Beimpfen verschiedener Substratarten.
Welches Substrat konkret mit den Dübeln beimpft werden kann, hängt von der Pilzsorte ab. Grundsätzlich empfehlen wir frisches Laubholz, unbehandeltes Stroh oder Kaffeesatz als Substrat. Austern- und Limonenpilze sind hier die Allrounder – sie wachsen auf allen drei Materialien bestens. Für Holz eignen sich außerdem Shiitake, Hericium, Enoki, Toskanapilz und Reishi. Auf Strohballen kannst du Kräuterseitlinge, Enoki und Braunkappen züchten.
4.1 Pilzzucht auf Holz: Die Bohrlochmethode
Damit die Ansiedlung des gewünschten Zuchtpilzes auf dem Holzstamm gelingt, muss das Holz möglichst frisch, das heißt der Baum sollte vor höchstens 6 Monaten gefällt worden sein. Andernfalls hat sich sehr wahrscheinlich bereits ein Fremdpilz aus der Natur auf dem Holz angesiedelt, der den Zuchtpilz verdrängen würde.
Benutze unbedingt genügend Dübel, denn nur so kann das Myzel sich gegen Fremdorganismen durchsetzen. 20 Pilzdübel reichen für Holzstücke mit 30-40 cm Länge und 20-40 cm Durchmesser. Wenn du andere bzw. größere Stücke verwendest, rechne die Menge entsprechend um – sei dabei aber lieber etwas großzügiger, denn „zu viele“ Dübel gibt es hier nicht.
Beachte auch, dass Nadelholz für die Pilzzucht grundsätzlich ungeeignet ist. Laubholz ist in der Regel geeignet, wähle jedoch, wenn möglich eine der folgenden Holzarten, um bestmögliche Ernteerfolge zu erreichen:
| Ahorn | Buche | Birke | Eiche | Erle | Esche | Kastanie | Linde | Obst | Pappel | Ulme | Weide | |
| Austernpilz | X | X | X | X | X | X | ||||||
| Enoki | X | X | X | X | X | X | X | X | X | X | ||
| Hericium | X | X | X | |||||||||
| Limonenpilz | X | X | X | X | X | |||||||
| Reishi | X | X | X | X | X | X | ||||||
| Shiitake | X | X | X | X | X | X | X | |||||
| Toskanapilz | X | X | X | X | X |
Die Beimpfung des Holzes ist denkbar einfach: Bohre einfach gleichmäßig seitlich verteilt Löcher ins Holz und drücke jeweils einen Dübel hinein. Der Bohrer sollte nicht zu groß sein, damit ein enger Kontakt zwischen Myzel und Holz besteht. Um deine frische, noch sehr empfindliche Pilzkultur zu schützen, solltest du die Löcher mit Bienenwachs, Lehm oder einfach Klebeband verschließen. Stelle den beimpften Holzstamm nun einfach an einen schattigen, windgeschützten und feuchten Platz in deinem Garten und decke die Oberseite mit etwas Reisig oder Jute ab.
Jetzt heißt es abwarten! Die Bohrloch-Methode braucht zugegeben etwas Geduld, denn die ersten Pilze wachsen nach frühestens 1-2 Jahren. Das Abwarten wird dafür aber mit mehrjährigen Ernteerträgen belohnt! Je nachdem, welches Holz du verwendest, reichen die Nährstoffe für Wachstumswellen über bis zu 4-6 Jahre aus. Zurückbleibt ein vom Pilz völlig zersetztes Stück Holz – das Recycling der Natur!
4.2 Pilzzucht auf Kaffeesatz
Zur Kaffeesatz-Zuchtmethode haben wir eine eigene ausführliche Schritt-für-Schritt Anleitung erstellt. Dort erfährst du alles, was du über diese Methode wissen musst, im Detail. Daher möchten wir dir hier nur einen kompakten Überblick geben:
Anders als der Anbau auf Holz oder Stroh kannst du deine Pilze bei der Kaffeesatz-Methode ganz einfach in der Küche züchten. In einem luftdicht verschließbaren Eimer oder Vorratsglas siedelst du mithilfe der Pilzdübel das Myzel im Kaffeesatz an und gibst immer wieder eine Portion frischen Kaffeesatz darauf, bis das Gefäß mit dem durchwachsenen Substrat gefüllt ist. Anschließend kannst du den Deckel abnehmen oder seitlich Schlitze einschneiden. Durch das Öffnen leitest du automatisch die Fruchtungsphase ein.
Je nachdem, wie viel Substrat du angesammelt hast, kann das Substrat nach der Ernte noch genug Nährstoffe für eine zweite Wachstumswelle enthalten. Wiege daher deine Pilze ab und gieße deinen Kaffeesatz mit der gleichen Menge an Wasser. Damit sich die Pilzkultur gut erholen kann, kannst du den Behälter nochmal für 1-2 Wochen schließen. Achte aber unbedingt darauf, dass bei der Ernte keine Pilzreste am Substrat zurückbleiben, denn Kaffeesatz ist sehr anfällig für Schimmel!
4.3 Pilzzucht auf Strohballen
Auch Stroh ist ein hervorragendes Substrat für die Pilzzucht. Wenn du dich für diese Zuchtmethode entscheidest, benötigst du einen hochdruckgepressten Strohballen mit etwa 10 Kilogramm Trockengewicht, der nicht mit Fungiziden belastet ist – typischerweise gibt es die bei einem Bio-Landwirten, mittlerweile sind aber auch online Strohballen erhältlich, die explizit für die Pilzzucht vermarktet werden.
Achte darauf, dass das Stroh frisch und trocken ist. Feuchtes, muffiges Stroh ist sehr wahrscheinlich schon mit einem Fremdorganismus belastet, der den Zuchtpilz verdrängen würde. Erst unmittelbar vor dem Anlegen deiner Pilzkultur soll der Ballen gewässert werden. Das gelingt entweder durch mehrfaches Gießen mit etwas zeitlichem Abstand oder, indem du den Strohballen in eine große Wanne oder Schubkarre mit Wasser legst. Erst wenn das Gewicht deutlich zugenommen hat und die Strohhalme auch im Inneren Wasser aufgesaugt haben, kann er beimpft werden.
Leg den Strohballen nun an einem feuchten, schattigen und windgeschützten Platz in deinem Garten ab. Drücke mit einem Besenstiel oder etwas Ähnlichem gleichmäßig verteilt Löcher in den Ballen und stecke jeweils einen Pilzdübel hinein. Verschließe die Löcher dabei wieder so mit Stroh, dass der Dübel direkten Kontakt mit den Strohhalmen hat und nach außen nicht mehr sichtbar ist.
Schon ist deine eigene Pilzkultur fertig angelegt. In den nächsten Wochen und Monaten wächst das Myzel von den Dübeln aus durch den gesamten Strohballen, bis es schließlich bereit für die Fruchtkörperbildung ist. Erfahrungsgemäß sind die Substrat-Nährstoffe erst nach mehreren Erntewellen und etwa 12 Monaten endgültig erschöpft.
4.4 Die Pilzbeet-Methode
Alternativ zur Pilzzucht auf Holzstämmen oder Strohballen kannst du auch einfach dein eigenes Pilzbeet im Garten anlegen. Dafür werden Buchenspäne zunächst in Wasser eingeweicht, damit sie sich kräftig Feuchtigkeit aufsaugen können. Dadurch entsteht ein lockeres, ideal geeignetes Substrat für Braunkappen, Kräuterseitlinge und noch einige weitere Zuchtpilzsorten.
Für das Pilzbeet wählst du am besten einen schattigen, feuchten und windgeschützten Platz in deinem Garten, idealerweise direkt unter Laubbäumen oder -büschen. Bitte halte unbedingt einige Meter Abstand zu Nadelhölzern, denn die Bodenbedingungen in ihrer Nähe sind für die Zuchtpilze nicht geeignet. Wenn du einen geeigneten Standort gefunden hast, kannst du ein etwa 40x40 cm großes Loch mit circa 15 cm Tiefe ausheben, das Substrat hineinfüllen und die Pilzdübel gleichmäßig verteilt von oben hineinstecken. Decke deine Pilzkultur nun lediglich noch mit etwas Erde ab und schon bist du fertig!
Die Pilzbeet-Methode ist besonders unter Hobby-Gärtnern sehr beliebt, da sich so in etwa 30 Minuten eine Pilzkultur anlegen lässt, die unter guten Bedingungen über bis zu drei Jahre wiederkehrende Ernteerträge abgibt. Der laufende Pflegeaufwand ist dabei minimal und besonders im Vergleich zur Gemüse-Anzucht kaum nennenswert.
Achte bei der Pilzbeet-Methode aber unbedingt - wie übrigens bei allen Zuchtarten im Garten - von Anfang an auf Schutz vor Schnecken. Dafür gibt es verschiedenste Möglichkeiten, darunter auch natürliche Barrieren oder einige bewährte Haushaltsmittel. Das ist unablässlich, denn wie auch im Wald werden die Schnecken in deinem Garten die heranwachsenden Pilze lieben. Dadurch kann es tatsächlich sogar passieren, dass die Ernteerträge über Nacht komplett vernichtet werden, bevor man sie selbst überhaupt entdeckt hat.
5 Standort und optimale Bedingungen
Wie schon weiter oben erwähnt, hat jede Pilzart bestimmte Anforderungen an ihre Umgebung, um gut fruchten zu können. Nachfolgend befassen wir uns daher mit den wichtigsten Wachstumsbedingungen, insbesondere Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
Vorab sei aber gesagt, dass es für die Hobby-Pilzzucht keine besonderen Räumlichkeiten oder spezielles Anzucht-Equipment braucht. Auch in einer gewöhnlichen Wohnung lassen sich problemlos Speisepilze züchten – lediglich deine Sortenauswahl ist dann etwas eingeschränkter.
5.1 Temperatur
Viele Pilzarten bevorzugen milde bis kühle Temperaturen. Mit 16°C würdest du zum Beispiel bei so gut wie allen gängigen Zuchtpilzen im idealen Temperaturbereich liegen. Kellerräume sind daher fast immer ein perfekter Standort für die Pilzzucht. Sowohl über als auch unter 16°C ist aber noch viel Spielraum. So wachsen Austernpilze und Kräuterseitlinge auch bei 10°C noch bestens – der Pioppino als echter Sommerpilz fruchtet bei Temperaturen bis hin zu 30°C. Und auch zwischen diesen beiden Extremen gibt es viel Auswahl.
Die genauen Temperaturbereiche findest du bei uns direkt in den einzelnen Anbau-Anleitungen oder auch direkt bei den jeweiligen Pilzkulturen in unserem Shop. Am besten prüfst du schon vor dem Bestellen die Wachstumstemperatur deiner Pilzsorte, damit es später nicht zu unangenehmen Überraschungen kommt.
Wusstest du? Wilde Austernpilze benötigen teilweise sogar einen besonderen Kälteschock, um Fruchtkörper auszubilden. Bis dahin wächst der Pilz in Form von Myzel im Verborgenen. Die Zuchtvariante der Austernseitlinge trägt diesen Überlebensmechanismus zwar nicht mehr in sich, bevorzugt aber ebenfalls kühle Temperaturen für ihr Wachstum.
Ist es zu warm oder zu kalt, stirbt der Pilz zwar nicht ab – außer bei Extremtemperaturen unter 0°C oder über 38°C – bildet aber auch keine Fruchtkörper. Ein klassisches Symptom von zu warmen Temperaturen ist die übermäßige Bildung von sogenanntem Luftmyzel. Dabei entsteht ein weißer Flaumteppich auf der Fertigkultur, da sich der Pilz weiter ausbreiten möchte, aber nicht fruchten kann.
Übrigens: Wenn du dich für den Anbau im Garten mit Pilzdübeln entscheidest, kannst du die Temperatur natürlich nicht beeinflussen. Hier heißt es abwarten, bis die Natur – typischerweise im Frühjahr oder im Herbst – von selbst geeignete Wetterbedingungen schafft.
5.2 Luftfeuchtigkeit
Zuchtpilze lieben hohe Luftfeuchtigkeit! Wird der Idealbereich von 90% oder mehr eingehalten, verbessert dass die Erntequalität erheblich. Aus diesem Grund ist ein feuchter Kellerraum oder ein Gewächshaus für die Pilzzucht ideal geeignet.
Aber auch wenn am Standort eigentlich keine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht, ist das kein Ausschlusskriterium für die Pilzzucht. Das feuchte Mikroklima, das die Pilze so lieben, kann durch Überstülpen einer Folienhaube in Verbindung mit regelmäßiger Wasserzufuhr einfach künstlich erzeugt werden.
Hohe Luftfeuchtigkeit ist aber nicht nur für die Fruchtkörper, sondern auch für das Substrat wichtig. Bei trockener Luft kann die Fertigkultur ihren hohen inneren Feuchtigkeitsgehalt nicht lange aufrechterhalten, sodass sie allmählich austrocknet. Häufige Wasserzufuhr kann das zwar ausgleichen, allerdings bleibt eine hohe Luftfeuchtigkeit langfristig trotzdem unerlässlich.
Bitte beachte: 100 % Luftfeuchtigkeit klingt zwar ideal, erhöht aber deutlich das Schimmelrisiko. Das Messen der Luftfeuchtigkeit mithilfe eines Hygrometers ist daher auch in der Hobby-Pilzzucht durchaus sinnvoll.
5.3 Licht
Obwohl Pilze im Gegensatz zu Pflanzen keine Photosynthese betreiben, benötigen viele Arten Licht für ihr Wachstum. Das gilt allerdings nur für die Fruchtkörperbildung, denn das Myzel wächst unabhängig vom Lichteinfluss. Champignons sind unter den gängigen Zuchtpilzsorten eine Ausnahme, denn sie bilden auch in völliger Dunkelheit Fruchtkörper.
Direktes Sonnenlicht solltest du in jedem Fall vermeiden, denn es schadet deinen Pilzen sehr. Zum einen sorgt es dafür, dass deine Pilzkultur schnell austrocknet und zum anderen kann starkes Sonnenlicht sie zum Überhitzen und damit zum Absterben des Myzels bringen. Meide also sonnige Fensterbänke und wähle beim Anbau im Garten immer möglichst schattige und feuchte Standorte.
Übrigens: Echtes Tageslicht benötigen deine Zuchtpilze nicht. Wenn du in einem fensterlosen Keller züchten möchtest, kannst du einfach eine künstliche Lichtquelle wie zum Beispiel eine Pflanzen-LED-Lampe einsetzen.
5.4 Luftaustausch
Grundsätzlich bevorzugen Zuchtpilze einen erhöhten CO2-Gehalt in ihrem Mikroklima. Ideal sind je nach Sorte circa 900 ppm, was etwa doppelt so viel wie in der normalen Luft ist. Keine Sorge, in der Hobby-Pilzzucht ist es absolut nicht notwendig, die CO2 Werte zu messen. Dennoch ist es sinnvoll, davon zu wissen, denn das CO2 um deine Pilzkultur herum lässt sich ganz einfach ohne Equipment oder Fachwissen erhöhen.
Auch hier kann das Überstülpen einer Folienhaube nämlich echte Wunder vollbringen. So sammelt sich das CO2, das deine Pilzkultur durch ihren Stoffwechsel erzeugt, im Mikroklima an und sorgt für optimale Werte – ganz ohne von außen zugeführtes Kohlenstoffdioxid.
Dennoch ist ein regelmäßiger Luftaustausch wichtig für die Zuchtpilze, damit sie sich gesund entwickeln können. Findet dieser nicht oder nicht ausreichend statt, wachsen Fruchtkörper wesentlich schlechter und in untypischen Formen. Je nach Pilzsorte äußert sich das zum Beispiel durch korallenartiges Wachstum oder durch sehr lange Stiele, sodass die eigentlich gezüchtete Pilzart kaum wiederzuerkennen ist.
Während in der professionellen Pilzzucht spezielle Luftabzug-Systeme zum Einsatz kommen, reicht es für den Hobby-Anbau völlig aus, die übergestülpte Folienhaube regelmäßig für ein paar Minuten abzunehmen.
6 Häufige Probleme und Lösungen
6.1 Schimmelbildung
Der Zuchtpilz konkurriert mit Fremdorganismen wie Bakterien und Fremdpilzen (insbesondere Schimmelpilze) um das Substrat. Damit er möglichst gute Chancen im Kampf um die Nährstoffe hat, erfolgt die Herstellung und Beimpfung des Substrats unter streng sterilen Bedingungen. Ist das Myzel aber geschwächt, zum Beispiel aufgrund ungünstiger Umgebungsbedingungen, kann es passieren, dass sich dennoch Konkurrenzorganismen ansiedeln und das Myzel sogar verdrängen.
Bevor wir uns damit befassen, wie man eine solche Kontamination am besten beseitigt, sollten wir erst einmal klären, woran man sie überhaupt erkennt. Denn besonders Einsteiger befürchten sehr oft einen Schimmelpilz, obwohl es gar keinen Grund zur Sorge gibt.
Grundsätzlich ist die Unterscheidung zwischen den gängigen Zucht- und Schimmelpilzarten denkbar einfach: Ist das Geflecht bzw. der Flaum weiß, so handelt es sich zweifelsfrei um den Zuchtpilz, der lediglich an der Oberfläche Myzel bildet. Ist es allerdings grünlich, bläulich oder gräulich, so liegt eine Schimmelkontamination vor.
Kontaminationen sind nicht zwingend das Ende der Pilzkultur, wenn man schnell und richtig reagiert. Entferne die kontaminierte Stelle mit einem sauberen, idealerweise desinfizierten Messer großflächig aus dem Substrat und prüfe anschließend die Umgebungsfaktoren. Denn häufig ist Schimmel nicht die Ursache, sondern vielmehr eine Folge von geschwächtem Myzel. Meistens ist das Mikroklima oder die Pilzkultur selbst zu feucht oder es findet zu wenig Luftaustausch statt.
Wenn sich der Schimmel nach dem Entfernen nicht erneut zeigt, hast du ihn erfolgreich beseitigt und du kannst ganz normal weiterzüchten. Tritt er allerdings hartnäckig immer wieder auf, so hat sich die Kontamination bereits im Substratinneren festgesetzt und es bleibt leider nur noch die Entsorgung über den Kompost oder die Biotonne.
6.2 Keine Pilze wachsen
Besonders frustrierend ist es, wenn trotz aller Vorfreude einfach keine Fruchtkörper erscheinen. Die gute Nachricht: Meistens ist es auf einige wenige Faktoren zurückzuführen, wenn das Wachstum ausbleibt. Prüfe daher einfach Schritt für Schritt, was gegebenenfalls auf deine Pilzkultur zutrifft:
Zunächst einmal: Wann hast du die Fruchtkörperbildung eingeleitet? Bei Fertigpilzkulturen kann es bis zu 6 Wochen dauern, bis trotz idealer Gegebenheiten erste Pilze sprießen. Besonders Einsteiger sind da schnell enttäuscht, wenn über mehrere Wochen scheinbar kein Fortschritt sichtbar ist. Sei der aber sicher, dass das Myzel im Substrat sehr wohl aktiv ist. Wirf daher einfach einen Blick auf die Temperatur- und Feuchtigkeitswerte, korrigiere wenn nötig etwas nach und warte noch ein bisschen ab.
Sehr oft liegt es auch an der Temperatur, dass sich zunächst keine Pilze zeigen. Tatsächlich können ein paar Grad hier schon den entscheidenden Unterschied machen. Bitte halte daher immer möglichst genau die jeweils angegebene Wachstumstemperatur ein und wechsle, wenn nötig den Standort.
Insbesondere bei niedriger bis mittlerer Luftfeuchtigkeit am Standort kann es schnell passieren, dass die Pilzkultur austrocknet. Idealerweise beugst du der Austrocknung schon frühzeitig vor, in dem du nach Bedarf regelmäßig mit einer Sprühflasche Wasser hinzugibst. Wenn du dir am Anfang unsicher bist, wie feucht die Oberfläche sein soll, merke dir am besten den Zustand, in dem du die Fertigkultur auspackst und halte sie während der Anzucht auf diesem Level. Ist das Substrat oder die Luft zu trocken, können sich nämlich keine Fruchtkörper bilden.
6.3 Lange Stiele, kleine Hüte
Bei vielen Zuchtpilzen sind Fruchtkörper mit untypisch langen Stielen und sehr kleinen Hüten ein eindeutiges Symptom von zu hohen Kohlenstoffdioxid-Werten und mangelnder Frischluft im Mikroklima. Durch dieses Wachstumsverhalten versuchen die Pilze nämlich, schnell aus der ungeeigneten Luftschicht heraus in eine Schicht mit besseren Bedingungen „hineinzuwachsen“.
Pilze, die in dieser Form wachsen, kannst du grundsätzlich ebenso problemlos verzehren, allerdings haben die Stiele bei einigen – nicht bei allen – Sorten eine geringere Geschmacksqualität, sodass das Wuchsbild von Züchtern lieber vermieden wird. Verbessere den Luftaustausch, indem du die Folienhaube häufiger und länger abnimmst und ggf. auch den Standort insgesamt mit mehr Frischluft versorgst.
7 Sauberkeit und Entsorgung von Pilzsubstraten
Damit keine Kontaminationen entstehen, ist es wichtig, immer möglichst sauber zu arbeiten. Desinfektionsmittel ist beim Umgang mit Fertigkulturen nicht zwingend notwendig, kann aber dennoch sinnvoll sein, um kein Risiko einzugehen. Beim Umgang mit reinem Pilzmyzel und ungeimpften Substraten ist es hingegen unerlässlich, dass alle Kontaktflächen wie Hände, Messer usw. vorab desinfiziert werden.
Achte zudem beim Ernten der Fruchtkörper immer darauf, dass keine Reste am Substrat zurückbleiben. Neulinge in der Pilzzucht unterschätzen das oft, denn bei vielen Zuchtpilzen geht der Stiel zum Substrat hin in einen festen Myzel-Strunk über, der sich relativ schwer entfernen lässt. Wenn Reste des Stiels oder des Strunks zurückbleiben, bildet sich während des Zersetzungsprozesses sehr wahrscheinlich Schimmel, der die gesamte Pilzkultur befallen kann.
Übrigens: Pilzsubstrate bestehen vollständig aus organischem Material, sodass sie sich einfach auf dem Kompost oder in der Bio-Tonne entsorgen lassen.
8 Pilze nach der Ernte
Abschließend möchten wir uns noch mit dem Umgang mit den geernteten Pilzen befassen. Denn bei der Lagerung und Zubereitung gibt es durchaus ein paar Dinge zu beachten, um das meiste aus deiner Pilzernte herauszuholen.
Grundsätzlich solltest du deine Pilze immer möglichst direkt nach der Ernte zubereiten, denn es handelt sich um schnell verderbliche Lebensmittel, deren Geschmack und Nährstoffprofil unter zusätzlicher Lagerungszeit stark leidet. Das wirst du selbst bestätigen können, sobald du deine erntefrischen Zuchtpilze mit Champignons aus dem Supermarkt vergleichst.
Natürlich kannst du deine Ernte aber auch im Kühlschrank zwischenlagern, wenn du sie nicht direkt zubereiten kannst. Wir empfehlen allerdings, Speisepilze insgesamt nicht länger als 5 Tage zu lagern. Spätestens, wenn du einen unangenehmen Geruch, eine schleimige Schicht auf den Pilzhüten oder eine matschige Textur feststellst, solltest du sie aber auf keinen Fall mehr verzehren, da sonst eine sogenannte unechte Pilzvergiftung droht.
Alternativ lassen sich die meisten Speisepilze auch leicht durch Trocknen oder Einfrieren konservieren. So bleiben sie über viele Monate haltbar und können nach Bedarf zubereitet werden. Wie du dafür am besten vorgehst, erklären wir dir in einem eigenen Blogbeitrag im Detail.
Beachte bitte, dass viele Zuchtpilzarten roh nicht für den Verzehr geeignet sind. Champignons sind hier einer der Ausnahmefälle, allerdings sind sie roh dennoch schwer verdaulich, sodass auch hier Vorsicht geboten ist.
Wir wünschen dir schon jetzt viel Freude bei der Zubereitung deiner selbst gezüchteten Speisepilze! Schau gerne auch bei unseren Pilzrezepten vorbei, wenn du Inspiration zum Nachkochen suchst.
Fazit
Wir hoffen, wir konnten die wichtigsten Fragen rund um den Einstieg in die Welt der Zuchtpilze klären und dein Interesse für dieses spannende Hobby wecken! Der Einstieg kann manchmal zwar etwas verwirrend wirken, allerdings ist die erste eigene Pilzzucht einfacher, als viele denken.
Auch wenn wir als echte Pilzliebhaber vielleicht ein bisschen voreingenommen sind, sind wir überzeugt: Es gibt kaum etwas Spannenderes, als die eigenen Pilze beim Wachsen zu beobachten – vom ersten feinen Myzel bis zur frischen Ernte auf dem Teller. Probier’s gerne aus!
Dein Team der Hawlik Pilzbrut








